Anschläge vom 11. September 2001

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Die Anschläge vom 11. September 2001 richteten sich gegen das Pentagon und das World Trade Center in New York. Es gab mehrere tausend Todesopfer. Als Täter wurden von den Behörden, den Massenmedien und der offiziellen 9/11-Untersuchungskommission Islamisten unter der Führung von Osama Bin Laden genannt. Die Anschläge lösten den "Krieg gegen den Islamischen Terror" aus, führten zu Kriegen den USA gegen Afghanistan und Irak und befeuerten die Militarisierung, Folter und Überwachung. Viele Bürger, Ermittler und Angehörieg der Opfer waren höchst skeptisch und konsumierten alternative Sichtweisen im Internet.

Verschwörungsmedien erhielten durch 9/11 einen gewaltigen Auftrieb.

Vorermittlungen, Vorhersagen und Vorwissen

Geheimdienste

Eine breite Reihe an Geheimdiensten aus den USA und dem Ausland warnte vorab vor Anschlägen. Das FBI war trotz vielversprechender Ermittlungen von der Bush-Regierung ausgebremst worden.

Ptech

Die Firma Ptech wurde 1994 in Quincy, Massachusetts, gegründet und ging 1996 einen Vertrag mit DARPA ein, um den Verteidigungssektor mit gewerblichen Softwarelösungen zu beliefern. 1997 erhielt sie die offizielle Erlaubnis sich um Rüstungsverträge und um Aufträge einiger anderer Regierungsbehörden zu bewerben. Innerhalb von vier Jahren baute sich Ptech einen Kundenkreis auf, der jeden anderen Dritthersteller von Software vor Neid erblassen ließ. Vom Allerheiligsten des Weißen Hauses zum Hauptquartier des FBI, vom Sitz der FAA bis hin zur Chefetage von IBM, einige der sichersten Organisationen der Welt, welche auf den sichersten Servern die heikelsten Daten abgespeichert hatten, hießen Ptech in ihrer Mitte willkommen.

Die Firma wurde mit 20 Millionen $ Startkapital gegründet, 5 Millionen $ davon wurden von Yassin al-Qadi bereitgestellt, einem wohlhabenden saudischen Geschäftsmann mit guten Verbindungen welcher gerne mit seiner Vertrautheit mit Dick Cheney prahlte. Er hatte ebenfalls Verbindungen zu muslimischen Wohltätigkeitsorganisationen die verdächtigt werden, internationalen Terrorismus finanziert zu haben. Nach 9/11 wurde er von der US-Regierung offiziell zum "Special Designated Global Terrorist" erklärt und seine Konten wurden eingefroren. Zu dieser Zeit verneinten die Eigentümer und das Management von Ptech, dass al-Qadi in irgendeiner Weise an der Firma beteiligt war, mit Ausnahme seines Anteils am Startkapital, aber das FBI beharrt darauf dass in Wirklichkeit Al-Qadi weitere Millionen durch diverse Fonds und Investments in die Firma investiert hätte. Firmeninsider sagten gegenüber FBI-Beamten, dass sie 1999 nach Saudi Arabien flogen um Ptech-Investoren zu treffen und Al-Qadi wurde ihnen als einer der Eigentümer vorgestellt. Es wurde ebenfalls berichtet dass Hussein Ibrahim, Chefwissenschaftler bei Ptech, al-Quadis Vertreter bei Ptech war und dass al-Quadis Anwälte zugaben, dass al-Quadis Vertreter möglicherweise auch nach 9/11 noch im Vorstand saß.

Ibrahim selbst ist ein ehemaliger Präsident von BMI, einer in New-Jersey gelegenen Immobilieninvestmentfirma, die auch eine der Startinvestoren von Ptech war und Finanzmittel für Ptechs Gründungskapital bereitstellte. Ptech mietete Büroraum und Computer-Ausrüstung von BMI und BMI teilte sich Büroraum mit "Kadi International", besessen und gesteuert von niemand geringerem als Ptechs Lieblingsinvestoren und "Specially Designated Global Terrorist", Yassin al-Qadi. 2003 sagte der Chefterrorfahnder Richard Clarke:

"BMI gibt sich öffentlich als Finanzdienstleister für Muslime in den USA aus, doch die Investorenliste zeigt die Möglichkeit, dass diese Fassade nur dazu diente, Terrorunterstützung zu tarnen."

Suheil Laheir war Chefarchitekt von Ptech. Wenn er gerade keine Software programmierte, die Ptech detailierte Analysen der Operationsstrukturen der schützenswertesten Behörden der US- Regierung zur Verfügung stellt, schrieb er Artikel welche den heiligen Krieg des Islams (den Dschihad) preisen. Er zitierte auch Abdullah Azzam, Osama Bin Laden’s Mentor und Kopf von Maktab al-Khidamat, einem Vorläufer von Al-Kaida.

Dass einer solch ungewöhnlichen Aufstellung von Personen Zugang zu einigen der heikelsten Behörden in der US-Regierung gewährt wurde, ist erschreckend genug. Dass sie Software hatten, die ihnen erlaubte jeden Prozess und jede Operation dieser Behörden zu kartographieren, zu analysieren und darauf zuzugreifen, mit der Absicht Schwachstellen zu finden, ist genauso erschreckend. Am beunruhigensten aber ist die Verbindung zwischen Ptech und jenen Behörden die in ihrer Plicht versagten, die Amerikanische Bevölkerung am 11. September 2001 zu schützen.

In den zwei Jahren vor 9/11 indentifizierte Ptech potentielle Probleme oder Schwächen in den Notfallplänen der FAA für Ereignisse wie eine terroristische Flugzeugentführung im US-Luftraum. Laut ihrem eigenen Geschäftsplan für ihren Vertrag mit der FAA erhielt Ptech Zugriff auf alle Prozesse und Systeme der FAA, die mit ihren Krisenreaktionsprotokollen zu tun hatten. Das beinhaltetete das Begutachten der Schlüsselsysteme und Infrastruktur um "das Netzwerk-Management, die Netzwerksicherheit, das Konfigurationsmanagement, das Fehlermanagement, das Performancemanagement, die Applikationsadministration und die Benutzerhilfe" der FAA zu analysieren. Kurz gefasst hatte Ptech freie Bahn, alle FAA-Systeme und -Prozesse zu untersuchen, die mit exakt demselben Ereignis, das sich am 11. September ereignete, zu tun hatten. Indira Singh zeigte auf, dass Ptech speziell die möglichen Zusammenarbeitsfähigkeitsdefizite zwischen FAA, NORAD und dem Pentagon im Falle eines Notfalls im US Luftraum analysierten.

Ptech hatte vermutlich auch Operationsinformationen über die Systeme, die die FAA, NORAD und andere während Notfallübungen, wie Vigilant Guardian, der NORAD-Übung die an 9/11 stattfand und Simulationen beinhaltete in denen entführte Flugzeuge in die Skyline von New York und Regierungsgebäude flogen, anwendeten. Das ist wichtig, weil es viele Anzeichen dafür gibt dass solche Drills NORADs Eingreifen gegen die wirklichen Entführungen, die an diesem Tag stattfanden, verhinderte. Wie Michael Ruppert aufzeigt, könnte ein feindlicher Agent mit Zugang zu Ptechs Hintertür in die FAA Systeme, an 9/11 absichtlich falsche Signale auf dem Radarschirm der FAA einfügen. Dieses Szenario würde den Phantomflug 11 erklären den die FAA NORAD um 9:24 Uhr berichtete (kurz nachdem Flug 11 bereits das World Trade Center traf), ein Bericht dessen Quelle die 9/11-Untersuchungskommision als unauffindbar deklariert.

In den späten 90er Jahren führte Robert Wright -- ein FBI- Spezialagent im Chigagoer Büro -- die Ermittlung einer Terroristenfinanzierung an, genannt Vulgar Betrayal. Von Anfang an wurde die Ermittlung von oben behindert, den Ermittlern wurden nicht einmal angemessene Computer zugeteilt um ihre Arbeit zu tun. Durch Wrights Vorraussicht und Ausdauer erzielte die Ermitlung trotzdem einige Erfolge, inklusive der Beschlagnahmung von 1.4 Millionen $ schweren Anleihen, die auf Al-Quadi zurückverfolgt werden konnten. Wright war erfreut als im ein älterer Agent zugewiesen wurde um im bei der Untersuchung "des Gründers und Finanziers von Ptech" zu helfen, aber der Agent arbeitete nicht und erhöhte während seiner ganzen Zeit für den Fall lediglich den bürokratischen Aufwand.

Kurz nach den Anschlägen auf US-Botschaften in Afrika 1998 begann "Vulgar Betrayal" eine Geldspur, welche Al-Qadi mit den Angriffen in Verbindung bringt, aufzudecken. Als er eine Kriminaluntersuchung zu den Verbindungen vorschlug, geriet laut Wright sein Vorgesetzter in Rage und sagte

"Sie werden keine Kriminaluntersuchungen eröffnen. Ich verbiete es jedem von euch. Ihr werdet keine Untersuchungen gegen diese Geheimdienstsubjekte starten".

Wright wurde ein Jahr später von der "Vulgar Betrayal" Untersuchung wegversetzt und die Untersuchung wurde im darauffolgendem Jahr eingestellt. Ende 2002 wurden im Rahmen der "Operation Green Quest" - eine vom Verbraucherministerium angeführte überbehördliche Untersuchung zu Terrorfinanzierung - die Büros von Ptech, aufgrund iher Verbindungen zu Al-Qadi und anderen durchsucht. Am selben Tag, dem Tag der Durchsuchung, erklärte der Pressesprecher des weißen Hauses Ari Fleischer die Firma für sicher. Artikel aus den Massenmedien, welche Ptech verteidigten nachdem die Geschichte aufflog, verkündedeten jedoch, dass die Firma Wochen im Voraus von der Durchsuchung informiert wurde, in der Hoffnung der Leser merke nicht, dass dies die Durchsuchung vereitelt und die Ergebnisse zunichte macht. Möglicherweise führte Michael Chertoff eine Initiative an, dem FBI die totale Kontrolle über Green Quest zu übertragen, das behaupten zumindest Mitarbeiter des Verbraucherschutzministeriums, die ihm vorwerfen die Ermitlungen sabotiert zu haben. Es wurden direkt nach der Ptech-Durchsuchung keine Anklagen gegen Al-Qadi oder irgendjemanden erhoben, der mit der Firma verbunden war. Chertoff sollte zum Chef des Heimatschutzministeriums werden.

Der offizielle 9/11-Untersuchungsbericht geht offentsichtlich nicht auf Ptech ein. Später gab das Büro des Bostoner FBIs eine Anklage von 2007 gegen Oussama Ziade, ehemaliger CEO von Ptech, und Buford George Peterson, ehemaliger COO und CFO von Ptech, frei. Die Anklage beschuldigt die beiden, wissentlich die Ermittler über die Ausmaße Al-Qadis Investitionen und seiner Verbindungen belogen zu haben. In einer anderen freigegebenen Anklage von 2005 wird Ziade beschuldigt, Transaktionen mit Al-Qadis Eigentum getätigt zu haben, ein Bundesverbrechen, denn Al-Qadi war zu dieser Zeit bereits ein "Specially Designated Global Terrorist". Wenn die beiden schuldig gesprochen werden, drohen ihnen 30 Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von einer Million $.

Alex Jones

Alex Jones brüstet sich damit, mehrere Monate vor 9/11 gewarnt zu haben vor Anschlägen, die al-Kaida und Bin Laden angehängt würden. Da aber später keine einzige große Vorhersage von Jones mehr eingetroffen ist, kann man davon ausgehen, dass es sich bei seiner Ankündigung vor 9/11 um einen Glückstreffer gehandelt hat.

Callgirls

Der ehemalige NSA-Analyst und Geheimdienstoffizier der Navy Wayne Madsen sagte gegenüber der Alex Jones Show, dass die Betreiberin eines Escort-Dienstes über ihre Callgirls Vorwissen im Bezug auf die 9/11-Anschläge aufgeschnappt hatte. Madam Deborah Jeane Palfrey hatte laut Madsen

"Informationen, welche eine Bedeutung für die 9/11-Anschläge haben könnten; manche ihrer Angestellten könnten zuvor Informationen aufgeschnappt haben die sehr nützlich für die Ermittlungen im Fall 9/11 gewesen wären."

Madsen fügte an, dass die meisten von Palfreys Callgirls im Raum McLean/Virginia aktiv gewesen waren, wo die CIA und weitere Geheimdienstbehörden ihr Hauptquartier haben und wo Dick Cheney zu der Zeit wohnte. Der ehemalige NSA-Beamte unterstrich, dass manche von Palfreys Callgirls mit Sherlington-Limousinen zu Pokerparties chauffiert worden waren, die von Porter Goss besucht wurden, dem ehemaligen CIA-Direktor und Co-Vorsitzenden der "Gemeinsamen Untersuchung der Aktivitäten der Geheimdienste vor und nach den Terroranschlägen am 11. September 2001". Einer der genannten Gründe für Goss' plötzlichen Rücktritt im Mai 2006 war seine angebliche Verwicklung in einen Prostitutionsskandal, bei dem Lobbyisten Partys mit Prostituierten und Glücksspielen für republikanische Politiker im Watergate Hotel in D.C. abhielten. Am Morgen von 9/11 frühstückte Goss mit dem Vorsitzenden von Pakistans Geheimdienst Inter Services Intelligence (ISI), General Mahmoud Ahmad, der Mann der einen Banktransfer über 100.000$ an den angeblichen Anführer der Terroristen Mohammed Atta befohlen hatte. Darüberhinaus betonte Madsen, dass Jack Abramoff, der ebenfalls in den DC-Madam-Skandal verwickelt war, mindestens zwei der 9/11-Terroristen die Benutzung eines seiner Casino-Boote in den Tagen vor 9/11 gestattet hatte. Dies wäre wahrscheinlich das gewesen auf was sich Palfrey bezogen hatte als sie davon sprach, dass ihre Callgirls Informationen über 9/11 vor dem Anschlag aufgeschnappt hatten.

Manche werden sich daran erinnern wie Newsweek berichtet hatte, dass Militäroffiziere in Washington eine Warnung in der Nacht vor 9/11 erhalten hatten die dazu führte, dass ein für den 11. September anberaumter Flug storniert wurde.

"NEWSWEEK hat erfahren dass obwohl die US-Geheimdienste keine genaue Warnung erhalten hatten, der Alarmzustand in den vergangenen zwei Wochen sehr hoch gewesen war und eine besonders dringliche Warnung könnte in der Nacht vor den Anschlägen eingegangen sein, was dazu führte dass manche Top-Funktionäre des Pantagons eine Flugreise stornierten. Der Grund warum dieselbe Information nicht für die 266 Menschen verfügbar war, die an Bord der 4 entführten Passagiermaschinen starben, könnte ein heißes Eisen in Washington werden,"

hieß es in der ausgabe vom 13. September 2001.

Think Tanks

Zu den führenden amerikanischen Neokonservativen zählen u.a. Richard Perle, der ehemalige Pentagon-Funktionär Douglas Feith und David Wurmser, der ehemalige Berater des Vizepräsidenten Dick Cheney für den mittleren Osten. 2002 verfassten diese Männer als Repräsentanten des rechtskonservativen Think Tanks "The Institute for Advanced Strategic and Political Studies" ein Dokument namens "A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm" um Netanyahu strategische Hilfe darin zu geben wie er "jede mögliche Energie aufwenden [könne] um den Zionismus wiederaufzubauen". In dem Dokument wird Israel dringlichst geraten, aggressiv den Niedergang seiner arabischen Nachbarn zu verfolgen indem die bereits bestehenden Spannungen zwischen den arabischen Staaten ausgenutzt werden. Der erste Schritt war die Absetzung von Saddam Hussein im Irak. In dem Strategiedokument wurde festgehalten:

"Israel wird nicht nur seine Feinde im Zaum halten; es wird über sie hinausgehen."

Ein Krieg mit dem Irak würde den gesamten mittleren Osten destabilisieren und es ermöglichen, Regierungen in Syrien, im Iran und in anderen Ländern auszutauschen.

Der neokonservative Think Tank "Project for a new American century" hoffte in einem Dokument auf ein "neues Pearl Harbor", um den militärischen Umbau der USA nach dem Wegfall der UdSSR für die kommenden 100 Jahre zu beschleunigen.

Die Anschläge

Das World Trade Center

Zahlreiche Designer des World Trade Centers und andere Spezialisten haben öffentlich ausgeschlossen, dass mehrfache Flugzeugtreffer die Türme zum Einsturz hätten bringen können. Ein Bericht vom 3. Februar 1964, verfasst während der Design-Phase der Gebäude, sagt aus:

"Die Gebäude wurden untersucht und für sicher befunden im Falle einer Kollision mit einem großen Passagierflugzeug (Boeing 707 DC 8) bei einer Reisegeschwindigkeit von 600 Meilen pro Stunde.

Analysen zeigen dass eine solche Kollision nur in lokal begrenztem Schaden resultieren würde, welcher keinen Kollaps oder substanziellen Schaden des Gebäudes hervorrufen könnte und auch nicht das Leben sowie die Sicherheit jener Personen gefährden würde, die sich abseits des Einschlagsortes aufhalten."

Im Jahr 2001 sagte Leslie Robertson, eine der beiden ursprünglichen Ingenieure des World Trade Centers:

"Die Twin Towers waren die ersten Bauwerke außerhalb der militärischen oder nukleartechnischen Industrien, welche designed wurden um dem Einschlag eines Jetliners standzuhalten."

Anfang 2001 sagte Frank A. Demartini, der Konstruktionsmanager des World Trade Centers, vor laufender Kamera:

"Das Gebäude wurde so designed, dass eine vollbeladene 707 hineinstürzen kann. Das war zu der Zeit das größte Flugzeug. Ich glaube dass das Gebäude wahrscheinlich sogar mehreren Einschlägen durch Jetliner standhalten könnte, weil diese Konstruktion wie das Netzgewebe von einem Moskito-Fliegengitter ist, ein solides Netz, und das Flugzeug ist nur ein Stift der durch das Netz hindurchsticht. Es beschädigt das Gitter nicht."

Eine gewaltige Kontroverse entstand um das WTC-Gebäude Nummer 7. Das National Institute of Standards and Technology hatte mit einem Bericht zu erklären versucht, dass das Gebäude nicht durch eine kontrollierte Sprengung zerstört wurde, sondern durch einfache Bürobrände. NIST behauptete dass "thermale Expansion" die Einsturzursache gewesen wäre. Wie Trish Stevens festhält, ist der NIST-Bericht

"laut einer unabhängigen weltweiten Organisation bestehend aus über 470 Ingenieuren und Architekten konträr zu allem historischen, visuellen und physischem Beweismaterial. WTC-7 war ein 47-stöckiges Hochhaus das sich mehr als ein Football-Spielfeld entfernt vom Nordturm befand und nicht von einem Flugzeug getroffen wurde, aber Stunden nachdem die Zwillingstürme auf eine ähnliche Weise gefallen waren zusammenfiel."

Dr. Steven Jones sagt es gäbe

"einen Überfluss an an Beweismaterial, das NIST nicht einmal betrachten oder erklären will und das deutlich auf eine kontrollierte Sprengung als die Quelle hinweist, die diese Gebäude zerstört hatte."

Wie ein Video zeigt, wurden wahrscheinlich die zentralen Stützpfeiler des 47-stöckigen Hochhauses zerstört damit das Gebäude geradewegs auf den eigenen Grundriss fallen konnte.

"Das ist eine kontrollierte Sprengung,"

sagte der Abrissexperte Danny Jowenko im Jahr 2006.

"Ein Team von Experten hat das getan. Das ist professionelle Arbeit, ohne Zweifel."

2007 sagte ein 9/11-Ersthelfer öffentlich, dass er einen Countdown unmittelbar vor der Zerstörung von WTC7 gehört hatte.

"Als wir an der rechten Seite waren, bereiteten sich dort die Feuerwehrmänner vor, sie wurden hin und zurück gefahren und ein paar von den Veteranen die dort waren....sie bekamen das Gefühl dass etwas passieren würde,"

sagte der ehemalige Experte für Such- und Rettungsmissionen der US-Luftwaffe Kevin McPadden.

"Wir fingen an, Fragen zu stellen, jeder fing an, Fragen zu stellen und das nächste was du mitgekriegt hast war dass ein Repräsentant des roten Kreuzes vor den Leuten hin und her lief und seine Hand über das Funkgerät hielt. Ich konnte nicht hören was genau durchgegeben wurde, aber es war wie gepulst, was auch immer durchgegeben wurde war gepulst und das bedeutet dass es höchstwahrscheinlich ein Countdown war."
"Aber er nahm seine Hand für die letzten drei Sekunden herunter und er gab uns diesen tief empfundenen Blick, als wenn er sagen wollte: Rennt um euer Leben! Denn er wollte das nicht auf seinem Gewissen sitzen haben, er wollte das nicht mit ins Grab nehmen. Und dann hatten wir ein paar Sekunden um unsere Köpfe zusammen zu stecken,"

sagte McPadden. McPadden beschreibt dann die panischen Versuche zu flüchten als das Gebäude zu kollabieren begann. Die freiwillige medizinische Rettungshelferin Indira Singh beschrieb in einer Radiosendung wie sie davon erfahren hatte dass WTC 7 "zum Einsturz gebracht werden würde"; im Kontext war eindeutig von einem kontrollierten Abriss die Rede. Darüberhinaus beschrieb der New Yorker Polizeibeamte Craig Bartmer, wie er während seiner Flucht vor dem kollabierenden Gebäude gehört hatte, dass Bomben das Gebäude zu Fall brachten. Eine Recherche über professionelle Gebäudeabrisse informiert uns darüber dass Experten Wochen und sogar Monate benötigen um einen Abriss zu planen. Es muss sichergestellt werden, dass die Sprengladungen an exakt den richtigen Stellen plaziert werden um zu garantieren dass der Kollaps nicht nebenstehende Gebäude beinträchtigt, und es müssen zahlreiche Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Die Vorstellung dass Abrissexperten ein Gebäude wie WTC7 während dem Chaos an 9/11, als noch unklar war ob weitere Anschläge folgen würden, innerhalb von nur ein paar Stunden für die Sprengung präparieren konnten welche das Gebäude sauber, schnell und symmetrisch auf den eigenen Grundriss fallen ließ ohne benachbarte Gebäude zu beschädigen, ist absurd.

al Kaida

Eine Organisation mit dem Namen „Al Qaeda“ existiert nicht und hat niemals existiert. Es ist ein fälschlich geprägter Name für ein chaotisches Netz lose verknüpfter Terrorzellen mit Verbindungen zum pakistanischen Geheimdienst ISI, dem Mossad, den Saudis, dem MI6 und der CIA. Man beachte, dass sich Bin Laden erst nach dem 11. September zu Al-Qaeda bekannte, also erst nachdem die US-Regierung begann, den Namen zu propagieren. Der ehemalige Vorsitzende des Unterhauses, Robin Cook, der bewundernswerterweise aus Protest gegen die Invasion des Iraks zurückgetreten war, schrieb kurz vor seinem Tod einen Artikel im London Guardian, der Licht auf die Herkunft der Bezeichnung warf. Laut Cook war “Al Qaeda”, wörtlich “die Datenbank”, eine Computer-Datei mit tausenden von Mudschaheddin die von der CIA angeworben und ausgebildet wurden um die Russen zu besiegen.

Pierre Henry Bunel, ein ehemaliger französischer Geheimdienstmitarbeiter des Militärs, führt weiter aus dass „Al Qaeda“ früher eine Art Intranet war welches islamische Länder und einflussreiche Familien nutzten, um miteinander zu kommunizieren. Und es wurde auch von Osama Bin Laden benutzt, um verschlüsselte und verdeckte Nachrichten aus Afghanistan an seine CIA-Ausbilder zu senden.

Luftraumverteidigung

Eines der auffälligsten Dinge bei 9/11 war, dass es den Flugzeugentführern von al-Kaida gelungen sein soll, verhältnismäßig lange mit den entführten Flugzeugen zu fliegen, ohne von der Luftraumverteidigung der USA abgeschossen zu werden. Der ehemalige Sekretär für das Beförderungswesen Norman Mineta beantwortete Fragen von Mitgliedern der Gruppe '9/11 Truth Seattle.org' über seine Aussagen vor dem offiziellen 9/11-Untersuchungsausschuss. Mineta sagte, dass bei seiner Ankunft um ca. 9:25 Uhr morgens im PEOC (präsidiales Operationszentrum für Notfälle)-Bunker an 9/11 der Vizepräsident "absolut" bereits dort anwesend war. Mineta schien schockiert als er erfuhr, dass in dem Bericht der 9/11-Untersuchungskomission steht, Dick Cheney wäre nicht vor 9:58 Uhr, also erst nach dem Anschlag auf das Pentagon, im Bunker erschienen. Norman Mineta enthüllte außerdem, dass bei seiner Ankunft im PEOC-Bunker Lynn Cheney ebenfalls neben anderem Personal bereits anwesend war. Minetas Aussagen vor der 9/11-Untersuchungskomission sind auf Video festgehalten, wurden jedoch nicht im Abschlussbericht erwähnt. Er erzählte Lee Hamilton:

“Während das Flugzeug auf das Pentagon zuflog, kam dieser junge Mann und sagte zum Vizepräsident, das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt........das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.... und als es hieß, das Flugzeug sei 10 Meilen entfernt, sagte der junge Mann zum Vizepräsidenten: 'stehen die Befehle immer noch?' Und der Vizepräsident drehte sich und schnellte seinen Kopf herum und sagte: 'Natürlich stehen die Befehle noch, haben sie irgendwas Gegenteiliges gehört?!' "

Mineta bestätigte seine Aussagen gegenüber Reportern:

"Als ich etwas über 'die Befehle stehen noch' hörte, dachte ich sie hätten bereits die Entscheidung getroffen, etwas abzuschießen."

Norman Mineta stellte gegenüber Reportern, welche seine schriftlichen Zitate überprüften, klar, dass er tatsächlich über den Befehl sprach, nicht einzugreifen, nicht das entführte Flugzeug abzufangen das auf das Pentagon zuflog. Nachdem kein Abschuss stattfand, war klar, dass Cheney die Abfangjäger der Flugraumüberwachungsbehörde NORAD vom Eingreifen abhalten wollte. Die "stehenden Befehle" passen zu der Änderung der Pentagon- und NORAD-Befehle vom 1. Juni 2001, nur Monate vor 9/11. Das Dokument verwarf den Standardbefehl, entführte Flugzeuge abzuschießen und legte fest, dass von nun an abgewartet werden müsse bis der Präsident, Vizepräsident, oder Verteidigungsminister Befehle erteilt. Mineta befand sich immer noch im PEOC-Bunker als der Crash eines der Maschinen in Shanksville, Pennsylvania gemeldet wurde.

"Ich erinnere mich als ich später von dem Flugzeugcrash in Shanksville gehört hatte; der Vizepräsident stand mir genau gegenüber und ich fragte: 'Glauben sie dass wir es selbst abgeschossen haben?' Er sagte: 'Ich weiß es nicht.' Er sagte: 'Lassen sie es uns rausfinden.' Also hat er jemanden beauftragt, das Pentagon deswegen zu kontaktieren. Das war so um 10.30, und wir bekamen keine Rückmeldung vom Verteidigungsministerium bis ungefähr 12:30. Es hieß dann: 'Nein, wir waren es nicht.' "

Donald Rumsfeld hatte verlautbart, dass das Flugzeug über Shanksville "abgeschossen" worden war; ob dies nun ein regulärer oder ein freud'scher Versprecher gewesen war, ist debattierbar. Es scheint zumindest, dass die im Hollywood-Film United 93 präsentierte, dramatisierte Inszenierung der Regierungsversion der Ereignisse enorm weniger plausibel ist als ein simpler Abschuss des Flugzeugs. Die zweistündige Verzögerung ist ebenfalls verdächtig angesichts der Aussagen des Vizepräsidenten gegenüber Tim Russert von Meet The Press am 16. September 2001 über die leistungsfähige Videokommunikation an 9/11:

"Wir hatten eine abgesicherte Verbindung zur Air Force One und zum Verteidigungsminister im Pentagon. Wir hatten ebenfalls die abgesicherte Videokonferenz zwischen dem weißen Haus, der CIA, der Justiz und der Verteidigung, eine sehr nützliche und wertvolle Einrichtung. Wir haben die Counter-Terrorismus-Einsatztruppe in diesem Netzwerk. So war ich in der Lage, alle Daten zu überblicken, Berichte zu erhalten und dann auf deren Basis Entscheidungen zu treffen."

Die Bestätigung von Norman Mineta ist mindestens ein gewaltiger Widerspruch zum offiziellen 9/11-Untersuchungsbericht und wirft ernsthafte Fragen auf über die Rolle des Vizepräsidenten bei dem Befehl an NORAD, an 9/11 nicht einzugreifen.

Saudi Arabien

Nicht nur stammte ein Großteil der angeblichen Flugzeugentführer aus Saudi-Arabien, sondern es ergaben sich noch weitere saudische Spuren. Saudi-Arabien war vom Britischen Kolonialreich aufgebaut worden, um die Dominanz über den Islam zu übernehmen. Saudi-Arabien fürchtete noch während dem US-Wahlkampf, dass Donald Trump bei einem Sieg tatsächlich gerichtliche Klagen im Zusammenhang mit 9/11 unterstützen würde. Dieses Problem für die Öl-Nation ist zwar vorerst abgewendet, aber nun gibt es neue Vorwürfe von 1400 Angehörigen der 9/11-Opfer, laut denen die saudische Botschaft in Washington DC für die Anschläge im Voraus geübt hätte. Auf Kosten der saudischen Regierung seien aus diesem Grund zwei Saudis als Studenten getarnt nach Amerika gekommen und testeten bei Inlandsflügen die Möglichkeiten, sich Zugang zu einem Cockpit zu verschaffen. Die beiden waren so dreist, dass sie bei der Landung von Beamten der Bundespolizei FBI verhört wurden. Sean Carter, Anwalt für die Hinterbliebenen, spricht von einem Muster an finanzieller und operativer Unterstützung für die Flugzeugentführer vor dem elften September 2001. Das FBI vermutetet, dass es sich bei Mohammed al-Qudhaeein und Hamdan al-Shalaw um Agenten handelte. Laut Carter hätten sie in Afghanistan an Trainingseinheiten mit al-Kaida-Mitgliedern teilgenommen. Zu der Zeit, in der sie im US-Bundesstaat Arizona wohnten, sollen Kontakte bestanden haben mit einem Terroristen, der inzwischen in Guantanamo Bay inhaftiert ist. Saudi-Arabien drohte, Assets im Wert von hunderten Milliarden Dollar zu verkaufen und damit der US-Wirtschaft Schaden zuzufügen, falls der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, mit dem Saudi-Arabien vor US-Gerichten zur Verantwortung gezogen werden kann wegen 9/11.

Alle Spuren nach Saudi-Arabien sind unweigerlich mit Spuren zu einflussreichen Amerikanern verbunden:

  • Monate vor den Anschlägen soll die Order an US-Behörden gegangen sein, die Saudis und Bin Ladens in Ruhe zu lassen
  • Auch zwei Senatoren, die Geheimmaterial gesehen haben, befürchten eine direkte Rolle der Saudis
  • Die mutmaßlichen Flugzeugentführer Khalid Al-Mihdhar und Nawaf Al-Hazmi kamen im Januar 2000 in die USA und trafen sich mit Omar Al-Bayoumi, einem mutmaßlichen saudischen Spion und Angestellten eines saudischen Flugunternehmens. Gegen Al-Bayoumi ermittelte das FBI in den beiden Jahren vor 9/11. Er besorgte Mihdhar und al-Hazmi eine Wohnung und zahlte deren Miete.
  • Al-Mihdhar und Al-Hazmi zogen um zu einem Kollaborateur des FBIs, Abdussattar Shaikh, angeblich ein Lehrer der Sprache Saudi-Arabiens. Er erklärte, die beiden nur für Studenten gehalten zu haben. Al-Bayoumi und Shaikh kannten auch Hani Hanjour, den angeblichen Terrorpiloten von Flug 77. Das FBI verhinderte während den 9/11-Ermittlungen, dass Shaikh verhört wurde.
  • Der Journalist Joseph Trento behauptet, dass ein ehemaliger CIA-Agent, der in Saudi-Arabien arbeitete, ihm sagte dass Alhazmi und Almihdhar saudische Spione gewesen wären die von den US-Behörden geschützt wurden.
  • Bernard Kerik, der Polizeichef von New York City während den 9/11-Anschlägen, verbrachte drei Jahre in Saudi Arabien während den 70er Jahren und nochmals drei Jahre in den 80ern, wo er als Chefermittler für die saudische Königsfamilie arbeitete. Er behauptete kategorisch, dass kein Sprengstoff das WTC zu Fall brachte.
  • Die Firma, die das Sicherheitssystem für das WTC entworfen hatte, Kroll Associates, hatte enge Verbindungen zu Saudi-Arabien. Kroll-Vorstandsmitglied Raymond Mabus, später Kommandant der Marine, war in den 1990ern US-Botschafter für Saudi-Arabien. Alle Vertragsfirmen, die für Kroll das Sicherheitssystem für das WTC implementierten, hatten einige geschäftliche Aktivitäten im saudischen Königreich. Stratesec war auch für die Sicherheit am Dulles-Flughafen verantwortlich, von wo Flug 77 abhob, sowie für United Airlines, der zwei der drei übrigen 9/11-Flugzeuge gehörten.

Bilderberg: "Gigantischer Informationskrieg über 9/11"

Bei der elitären Bilderberg-Konferenz im Jahr 2002 beklagte ein Teilnehmer, dass die arabische Welt nicht die offizielle Version der Ereignisse glaubt und man deshalb unbedingt einen “gigantischen Informationskrieg” bräuchte.

Es ist nicht bekannt, inwiefern dieser Vorschlag näher aufgegriffen wurde, allerdings ist klar, dass sich die US-Regierung dem Thema angenommen hat, denn immerhin denken laut Umfragen auch große Teile westlicher Bevölkerungen, nicht die Wahrheit bzw. die ganze Wahrheit über 9/11 erhalten zu haben.

Das Bin-Laden-Bekennervideo

Ein führender Experte über den Terrorfürsten Bin Laden verkündete 2007 öffentlich, dass seiner Einschätzung nach das sogenannte “9/11-Geständnisvideo”, welches kurz nach den Anschlägen veröffentlicht worden war, eine komplette Fälschung sei die von den US-Geheimdiensten benutzt wird, um die Aufmerksamkeit von “9/11-Verschwörungstheorien” abzulenken.

Professor Bruce Lawrence, Leiter des Programms für religiöse Studien der Duke Universität, war am 16. Februar 2007 zu Gast bei Kevin Barretts Radiosendung (gcnlive.com, 2/16/2007) und gab somit sein erstes öffentliches Interview seit seinen Äußerungen vom vergangenen Jahr, laut denen Bin Laden bereits tot sein könnte und dass viele der neueren Videobänder entweder Fälschungen seien oder aus altem Bild-und Tonmaterial zusammengefügt worden wären.

Das “Geständnisvideo” welches vor dem Angriff auf Afghanistan im Dezember 2001 endlos im Fernsehen wiederholt wurde, war angeblich in einem Haus in Dschalabad gefunden worden nachdem Anti-Taliban-Streitkräfte die Gegend besetzt hatten. Der übergewichtige Mann in dem Video erzählt lachend und witzelnd, wie er 9/11 hätte durchführen lassen. Die Übersetzung war außerdem fehlerhaft, um die Meinung des Zuschauers zu manipulieren. Der angebliche Bin Laden im Video pries zwei der Flugzeugentführer, aber sprach deren Namen fehlerhaft aus. Der Osama im Video benutzt darüberhinaus die falsche Hand beim Schreiben und trägt Goldringe, was im muslimischen Glauben tabu ist. Obwohl der Mann im Video dem echten Osama nicht ähnelt, bekräftigte die CIA die Echtheit des Bandes während viele, darunter Professor Lawrence, es als völlige Fälschung bezeichneten.

Lawrence ist der Autor eines Buches namens “Messages to the World: The Statements of Osama Bin Laden”, welches Bin Ladens Schriften übersetzt. Im Januar 2006 sagte er ABCNews, dass in einem neu veröffentlichten Tonband mehrere Schlüsselelemente fehlen und die Sache “wie eine Stimme aus dem Grab” sei. Der Professor hatte mehr als 20 vollständige Reden und Interviews des Al Kaida-Führeres für sein Buch analysiert und während die CIA die Stimme auf dem Band als die von Bin Laden identifizierte, mutmaßte Lawrence, wann diese Aufnahmen gemacht worden waren und erklärte den Zeitpunkt der Veröffentlichung als politisch vorteilhaft für die Bush-Administration.

Anfang 2007 zitierte Lawrence Informanten in den Bin-Laden-Abteilungen der US-Geheimdienste und sagte, dass jedermann wüsste dass das Band eine Fälschung sei und dass dieser Schwindel am Leben gehalten werde weil es von politischem Vorteil sei für jene, die die offizielle 9/11-Verschwörungstheorie über 19 Flugzeugentführer, angeführt von Bin Laden in dessen Höhle, am Leben halten wollen. In Bin Ladens erstem Interview nach 9/11 verneinte er jegliche Beteiligung an den Attacken. Terroristen erklären sich generell für ihre Taten verantwortlich, wie sonst wollen sie durch ihre Morde eine politische Botschaft senden? Dann kam das inzwischen widerlegte “Geständnidvideo”.

Offizielle Untersuchungskommission

Die 9/11-Untersuchungskomission war erst ein Jahr nach den Anschlägen vom Kongress geschaffen worden.

Einschüchterung von Zeugen

Ein Memorandum der 9/11-Untersuchungskommission aus dem Oktober 2003 [ca. in der Mitte der Untersuchungsarbeit] besagt, dass Regierungsbetreuer Zeugen eingeschüchtert und so ihre Aussagen entsprechend geformt hätten. Das Dokument wurde von Kevin Scheid verfasst, einem leitenden Mitarbeiter der das "Team 2" des Untersuchungsausschusses anführte, welches verantwortlich war für die Überprüfung der übergreifenden Struktur der US-Geheimdienste. Andere Namen auf dem Memo sind die des Ausschussmitglieds Lorry Fenner, Nachrichtendienstoffizier der Air Force, und des Anwalts Gordon Lederman. In dem Memo mit dem Titel "Executive Branch Minders' Intimidation of Witnesses", heißt es wie folgt:

Regierungsbetreuer "beantworteten Fragen die an Zeugen gerichtet waren." Regierungsbetreuer "fungierten als Überwacher und berichteten ihren jeweiligen Behörden über die Art der Befragungen durch die Kommision und über die wörtlichen Aussagen der Zeugen." Dies, so die Kommissionsmitglieder, "vermittelt den Zeugen, dass ihre Vorgesetzten ihre Erklärungen durchsehen und Vergeltung üben können." Regierungsbetreuer machten sich Notizen über die Befragungen durch die Kommission, was es "den Behörden ermöglichte, zukünftige Zeugen über die Art der Fragestellung zu informieren und sie implizit oder explizit darauf vorzubereiten." Regierungsbetreuer "positionierten sich physisch und benahmen sich in einer Art und Weise, die wie wir glauben die Zeugen davon abhält, uns vollständige und ehrliche Antworten auf unsere Fragen zu geben." Die Ausschussmitglieder machen deutlich, dass die Einschüchterung durch die Betreuer nicht nur bei den Zeugen ihrer Gruppe vorkam, sondern weit verbreitet war.

Das Memorandum wurde von einem unabhängigen Forscher in den National Archives entdeckt. Diese Enthüllungen gehen Hand in Hand mit dem Eingeständnis von John Farmer, dem leitenden Rechtsberater der 9/11-Kommission, laut dem die Regierung sich darauf geeinigt hätte, nicht die Wahrheit über die Ereignisse des 11. September zu sagen. Farmers Buch über seine Erfahrungen bei der Arbeit für den Untersuchungsausschuss ("The Ground Truth: The Story Behind America’s Defense on 9/11") deckt auf wie "die Öffentlichkeit im großem Umfang irregeführt wurde über das, was am Morgen der Anschläge passierte" und Farmer behauptet darin:

"auf einer bestimmten Ebene der Regierung, zu einem bestimmten Zeitpunkt ...hat man sich darauf geeinigt, nicht die Wahrheit zu sagen über das was passiert war."

Farmers Aussagen stehen im Einklang mit Aussagen aus einem Bericht der Washington Post vom August 2006:

"Einige Mitarbeiter und Mitglieder der Kommission kamen zu dem Schluss, dass die ursprüngliche Geschichte des Pentagons, wie es auf die Terroranschläge 2001 reagierte, Teil der Bemühungen ist, die Kommission und die Öffentlichkeit bewusst in die Irre zu führen und nicht etwa eine Nachbetrachtung der chaotischen Ereignisse an diesem Tag, wie Quellen verlautbaren die an der Debatte beteiligt waren."

Der Bericht zeigte auf, wie die Kommission aus 10 Mitgliedern stark Verdacht schöpfte und eine Verschleierung vermutete, bis hin zu dem Punkt an dem sie erwägten, die Angelegenheit an das Justizministerium weiterzuleiten um strafrechtliche Ermittlungen in Gang zu setzen. Diese Behauptungen und Aussagen, verbunden mit den unzähligen offenen Fragen rund um die Angriffe, zeigen auf dass der 9/11-Untersuchungsausschuss nur eine Vertuschungsaktion war und rechtfertigen eine neue unabhängige Untersuchung.

Giuliani kommt billig davon

Die beiden Vorsitzenden des offiziellen 9/11-Untersuchungskomitees enthüllen in einem Buch, dass sie unter Druck gesetzt worden waren als es darum ging, den damaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani über die organisatorischen Fehler der Stadt auszufragen. Thomas Kean und Lee Hamilton schreiben in ihrem Buch "Without Precedent", dass sie Giuliani haben davonkommen lassen:

"Es erwies sich als schwierig, wenn nicht unmöglich, harte Fragen zu stellen ohne dass es als Kritik an den einzelnen Polizisten oder Feuerwehrmännern oder an Giuliani aufgefasst wird."

"Es wurden keine Fragen an ihn gerichtet über die Kommunikationsprobleme zwischen den Polizisten und den Feuerwehrleuten in den Türmen, oder warum sich das Notfallkommandozentrum von New York City im World Trade Center 7 befand, obwohl der Gebäudekomplex Ziel des Anschlags von 1993 gewesen war."

Die Befragung von Giuliani wird als Tiefpunkt beschrieben. Mitglieder des Untersuchungskomitees gratulierten fortlaufend Giuliani für dessen Handhabung der Katastrophe.

"Wir haben keine harten Fragen gestellt und wir haben auch nicht alle Informationen bekommen die wir der Öffentlichkeit zugänglich machen mussten. Wir haben ihn nicht in der gleichen Weise befragt wie andere Zeugen",

sagen der Republikaner Kean und der Demokrat Hamilton. Das Untersuchungskomitee hatte am Tag vor Giulianis Befragung noch die ehemaligen Führungspersonen der New Yorker Polizei, Feuerwehr und des Katatrophenschutzes ausgequetscht. John Lehmann von der Untersuchungskomission nannte die Mängel an Übersicht und Kontrolle "einer Gruppe Pfadfinder nicht würdig".

Untersuchung durch "alternative Medien"

Alternative Medien jedweder ideologischen Ausrichtung untersuchten die Anschläge und stellten verschiedene Hypothesen auf. Am bedeutendsten davon war das LIHOP-Szenario, laut dem die neokonservative US-Regierung die islamistischen Terroristen gewähren ließ und das "False Flag"-Szenario, bei dem kriminelle Elemente der US-Regierung die Anschläge verdeckt durchführten. Dann gab es noch verschiedene, teils abstruse Ideen darüber, wie die Twin Tower des World Trade Center (WTC) zerstört wurden und wer bei der Verschwörung die Oberhand besaß:

  • Sprengung durch klassische Sprengladungen wie beim Abriss von Hochhäusern: Dies ist die plausibelste und simpelste Hypothese
  • Zerstörung der Gebäude durch Wunderwaffen: Hier wurde wild über verschiedene Waffen spekuliert, wie etwa Strahlenwaffen oder nukleare Waffen
  • "No Plane" beschrieb die abstruse Sichtweise, dass gar keine Flugzeuge in New York in das WTC krachten, sondern dass Verschwörer Computer-Spezialeffekte in Echtzeit für die Videobilder der Nachrichtenkameras benutzten
  • "Jews did 9/11" beschrieb die These, dass eine jüdische Weltverschwörung federführend gewesen sei

Typischerweise bekriegten und verleumdeten sich die Anhänger solcher unterschiedlicher Sichtweisen und Spekulationen. Wer nicht sofort und bedingungslos eine Hypothese glaubte, sondern Zweifel und Kritik äußerte, wurde beschimpft als böswilliger Desinformant oder CIA-Agent.

Eine amerikanische Webseite über 9/11 beklagte den Mangel an wissenschaftlicher Arbeit:

Viele Aspekte der 9/11-Anschläge sind nicht beweisbar, sondern vertuscht. Viele wichtige Fragen zu der Sache bleiben unbeantwortet und viele Dinge sind mit den uns zugänglichen Informationen einfach bisher nicht zu klären. Der erste Schritt, um sich der Wahrheit zu nähern, ist die Feststellung, dass man die Antwort noch nicht hat. Die "Wahrheitsbewegung" bei 9/11 ist aber voll mit Leuten, die nicht nur so tun als wenn sie alles bereits wüssten, sondern die dich noch als Provokateur bezeichnen, wenn du irgendeine Meinungsverschiedenheit hast. Wenn man sie auffordert, konkrete und relevante Belege zu zeigen für eine weit hergeholte Behauptung, dann entsteht sofort Wutgeheul und man wird davongejagt. Sowas ist keine Wahrheitsbewegung, sondern eine Glaubensbewegung. Die Neigung, unverifizierte Informationen weiterzureichen ohne richtige Überprüfung, hat der 9/11-Wahrheitsbewegung wahrscheinlich irreversibel schwer geschadet. Qualitätskontrolle setzt voraus, dass man eine neue Behauptung untersucht und Belege dafür und dagegen findet, bevor man die Sache auf einer Webseite oder Facebook-Gruppe postet.

Es ist schwierig zu bestimmen, welchen quantitativen und qualitativen Effekt die “9/11-Wahrheitsbewegung” seit dem 11. September 2001 gehabt hat. Es gibt diverse Umfragen von Meinungsforschungsinstituten, laut denen eine bestimmte Prozentzahl der Menschen denkt, dass ihnen wichtige Dinge von der Bush-Regierung vorenthalten wurden. Genaue Umfragen, die in die Tiefe gehen, existieren nicht. Irgendwelche Klickzahlen auf Youtube-Dokumentarfilme sind auch kein zuverlässiges Datenmaterial, da die Manipulationsmöglichkeiten der Zugriffszähler immer gegeben war und auch stark genutzt wurden. Aktivisten verwendeten Browser-Plugins um den jeweiligen Film wieder und wieder und wieder automatisch anzuklicken.

Selbst wenn man verlässliche Zahlen darüber hätte, wieviele Menschen alternative 9/11-Dokus gesehen und tatsächlich starke Zweifel an der offiziellen Darstellung haben, wüsste man noch nichts über den qualitativen Effekt. Denn es gibt auch allerhand dumme Filmchen, Artikel und Bücher zu dem Thema. Außerdem macht es einen Menschen nicht automatisch intelligenter oder moralischer, wenn derjenige von einem Inside Job ausgeht. Die meisten aus der 9/11-Bewegung würden heutzutage eingestehen, dass zwar eine (schwierig zu bestimmende) Wirkung erzielt wurde, die Bewegung inzwischen aber gegen die Wand gefahren wurde. Es lohnt sich die Nachbetrachtung, warum die Aufklärung weit unter den Möglichkeiten geblieben ist:

Die dargebotenen Werke der 9/11-Aufklärer waren zu beschränkt

Man kann einen Mitmenschen noch so sehr zumüllen mit 9/11-Aufklärungsfilmen und Internet-Links, es fehlt letzten Endes an breiterer Bildung in politischen, militärischen und geschichtlichen Belangen. Es wäre wohl effektiver gewesen, seinen Mitmenschen eine breitere Auswahl an Literatur nahezulegen als das immergleiche 9/11-Verschwörungs-Material. Wer erst einmal begriffen hat, was alles schon an geschichtlichen Vorgängen bestätigt ist, der kann sich anschließend aktuellen, ungeklärten Fällen widmen.

Das 9/11-Thema wurde von den Falschen politisiert und zweckentfremdet

Nehmen sie irgend ein 9/11-Aufklärungsbuch oder einen Film in die Hand: In vielen Fällen werden sie merken, dass es den Machern nicht wirklich um das Thema geht, sondern dass es nur Aufmerksamkeit für etwas ganz anderes bringen soll: Eine Esoterik-Sekte, oder den Sozialismus oder den radikalen Islam. Im mittleren Osten sehen viele Leute hauptsächlich Israel als Täter und preisen gleich noch die Protokolle von Zion. Gleichermaßen sprangen viele aus dem extrem linken Lager auf das Thema auf und benutzten es schlicht für ihre Mission, die ganze Welt mit dem Sozialismus zwangszubeglücken. Der 9/11 Inside Job ließ sich gekonnt von der Agitprop-Fraktion verbinden mit genereller Kapitalismuskritik und Hass auf “den Westen”. Dabei kam Wladimir Putin eigentlich George Bush zuvor mit inszeniertem Terror, neokonservativ-christlicher Ideologie und dem Krieg gegen den islamischen Terror. Trotzdem weigert sich die überwiegende Mehrheit der “9/11-Wahrheitsbewegung” , die Tatsache zu akzeptieren dass Putin der George Bush des Ostens ist und genauso einen Krieg führte (in Tschetschenien) und genauso die Überwachung seines Volkes eskalierte (SORM).

Zuviele Spinner und Leichtgläubige sprangen auf den Zug

9/11-Aufklärer können den ganzen Tag über Flugmaneuver-Winkel einer Boeing oder über Trümmerstückchen auf den Pentagon-Fotos sprechen, aber von Psychologie verstehen sie meist viel zuwenig. So fiel es auch kaum jemandem auf, dass klinisch verrückte Spinner und jede Menge Leichtgläubige auf den Zug aufsprangen. Die Gruppenmentalität führte dazu, dass Leute als vertrauenswürdig und sympathisch eingeschätzt wurden, nur weil sie ein Inside-Job-Hemd trugen und sich als Mitglied der “Bewegung” ausgaben. Unter dem schwarzen Hemd mit dem weißen 9/11-Aufdruck verbargen sich leider immer wieder Gestörte, Betrüger, Sektenmitglieder und Naivlinge. Da praktisch niemand das nötige Verständnis hatte, um einen Troublemaker von einer anständigen Person zu unterscheiden, entwickelte sich die 9/11-Bewegung in die falsche Richtung. So wurden Bürgern außerhalb der Bewegung nicht nur 9/11-Filme überreicht, sondern dazu gleich noch Werke über Blut trinkende Reptilien aus der unteren fünften Dimension, Pro-Nazi-Material, okkulter Nonsens, Material von betrügerischen Wunderheilern und natürlich stumpfsinnige Propaganda über den “ewigen Juden”. Egal wie groß der Blödsinn war, alles wurde von den “Truthern” geglaubt und die “Aufgewachten” fühlten sich den unerleuchteten “Schafen” mordsmäßig überlegen.

Die Desinformation mischte gehörig mit

Immer wieder agierten Autoren und Filmemacher dermaßen schräg und provozierend, dass der Verdacht aufkam, es handelt sich um gezielte Provokateure. Meistens waren es wohl eher Irre als irgendwelche FBI-Leute, dennoch sind solche Methoden auch nach dem 11. September wie im Fall von Hal Turner gut dokumentiert. Andere prominente Autoren und Filmemmacher über 9/11 waren nichts anderes als Moskaus Agitprop-Agenten und fördern schon seit den alten KGB-Tagen nur das, was der Kreml will. Geht es darum, Amerika Schandtaten nachzuweisen, sind sie sofort zur Stelle und schwadronieren. Begeht hingegen Moskau die nächste Schadtat, stehen dieselben Schwadroneure auf der Matte um alles zu entschuldigen und zu rechtfertigen. In Wirklichkeit bildete Russland mehr islamische Terroristen aus als die USA. Außerdem hatte Putin seit 1999 immer einen eigenen Bin Laden-Verschnitt als Terrorfürsten zum Bekämpfen, wie etwa Schamil Bassajew, der wie Bin Laden Propagandavideos in Tarnjacke und Kalaschnikow im Hintergrund veröffentlichte und eigentlich von den Russen ausgebildet worden war. Es gab sogar einige gemeinsame US-russische Anti-Terror-Maneuver nach 9/11.

Es wurde meist der Eindruck vermittelt, es gäbe keine echten radikalen islamischen Gruppen unabhängig von den USA

Dies war wohl einer der größten Sargnägel für die 9/11-Bewegung. Zwar logen die US-Administrationen gehörig über die Struktur von “al-Kaida”, trotzdem war es fahrlässiger Unfug zu behaupten, jede islamische Terrororganisation und fanatische Gruppe sei eine Erfindung oder ein Werkzeug der CIA. Da nutzt es auch nichts, wenn irgendwann vor 35 Jahren eine Gruppe einmal Geld genommen hatte von den Amerikanern. Dies macht eine Gruppe noch lange nicht zu hörigen Dauer-Erfüllern amerikanischer Interessen.

Für viele in der “9/11-Wahrheitsbewegung” war die gesamte islamische Welt sakrosankt, während die meisten Bürger über diese Sichtweise nur den Kopf schütteln konnten. Die USA haben das Talent, echte Probleme zu fördern und zu verschlimmern. Man muss diese Rolle natürlich enthüllen, allerdings darf man nicht gleichzeitg Partei nehmen für die jeweilige radikale Gruppe die ein Problem darstellt.

Die Umsonstmentalität im Internet verunmöglichte qualitativen Journalismus

Das Internet war gleichzeitig die Superwaffe und der Strick der 9/11-Bewegung, an dem sie sich selbst aufhängte. Qualitativer Journalismus kostet Zeit und jede Menge Geld. Dummerweise sahen sich die allerwenigsten “Truther” dazu genötigt, zu bezahlen und zu spenden. Jeder größere Islamistenverein platzt vor Spendengeldern, aber die gewöhnlichen Leute sind zu zaghaft, um ihren Teil zu einer wichtigen Sache beizutragen wie die Aufklärung über 9/11. Wunder wurden erwartet – und das kostenlos – dank dem Internet. Unzählige Blogger kamen und gingen wieder, bevor sie jemals größere Kompetenz entwickelten, weil sie feststellen mussten dass Medien praktisch nicht refinanzierbar sind. Im Gegenteil, man landet in einem dicken Minus und darf sich noch Kritik anhören, dass man doch “wegen der Sache und nicht wegen dem Geld” Journalist sein solle. Wieviele qualitative Webseiten oder Radiosendungen oder verwandte Projekte konnten sich seit 2001 gewinnbringend etablieren in Deutschland? Praktisch keine. Ein Armutszeugnis. Es gibt keine Nachwuchsförderung, keine Ausbildungsmöglichkeiten.

"No Plane"

Wie auch immer man zu den verschiedenen 9/11-Theorien steht, man muss sich fragen, mit welchem Material man andere Leute anspricht. Es gibt genügend Substanzielles, um ein sinnvolles Gespräch zu führen. Kommt man allerdings mit Material wie “No Planes” bzw. “TV-Fakery”, laut dem gar keine Flugzeuge zum Einsatz gekommen sein sollen, sondern diese nur digital in die Live-Bilder per Computer eingefügt wurden, winken die meisten Menschen ab und verlieren jedes weitere Interesse an dem Gespräch. Schlimmer noch, es geht oft gleichzeitig das Interesse an jedem weiteren Gespräch über ähnliche Themen verloren. Die großen Medien kommen damit davon, Unsinn zu verbreiten, während der normale Bürger oder Blogger viel höhere Standards erfüllen muss. Missionierer über No Plane werden leider schnell ziemlich einsam, obwohl man doch in der heutigen Zeit gegenüber Bildern prinzipiell misstrauisch sein muss. Anstatt dass sich Aufklärung über 9/11 verbreitet, geschieht das Gegenteil, man löst eine Kettenreaktion aus, die bei mehr und mehr Menschen Ablehnung und geistige Blockaden schafft.

Ein Blogger hat unter großem Aufwand die NoPlane-Theorien zerpflückt:

  • Die Liste an Augenzeugen, die die Flugzeuge selbst gesehen hatten, ist extrem lang.
  • Die Behauptungen über computergenerierte Flugzeuge bzw. über fehlende echte Flugzeuge, sind völlig fehlerhaft. Oft wurden Videoclips von sehr schlechter Auflösung und Qualität verwendet, bei denen Rauschfilter beim mehrmaligen Transkodieren das pixelige Flugzeug mehr und mehr unkenntlich machten. Selbst die besten Aufnahmen von den TV-Kameras waren damals nur in Standardauflösung und beeinträchtigt und von Smog, Nebel, Rauch vom ersten Turm etc.
  • Es gibt zig Fotos vom WTC mit Trümmerteilen der Flugzeuge.
  • Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Studien hat sich damit beschäftigt, wie die Flugzeuge in die WTC-Türme eindringen konnten.

http://debunkingnoplanes.blogspot.de/2014/02/first-responder-eye-witnesses-of-planes.html http://debunkingnoplanes.blogspot.de/2014/05/the-lies-of-ace-baker.html https://vimeo.com/85618628 http://debunkingnoplanes.blogspot.de/2014/04/scientific-research-on-physics-of-world.html

Das nächste 9/11

Die Probleme in den alternativen Medien wurden nicht gelöst, sondern haben sich seitdem drastisch verschlimmert. Was ist also zu erwarten bei dem nächsten 9/11?

  • Falls bei dem nächsten 9/11 muslimische Täter präsentiert werden und die Sache in irgendeiner Weise nicht nur Amerika und der NATO-Sphäre nützt, sondern auch in Russlands Strategie passt, werden die alternativen Medien sich größtenteils weigern, den Fall wirklich eingehend zu untersuchen. Vergangene kleinere Anschläge haben dies deutlich gemacht.
  • Obwohl davon auszugehen ist, dass die wahren Täter bei einer neuen False Flag wesentlich weniger Spuren hinterlassen werden als es bei 9/11 der Fall gewesen war, werden alternative Medien wahrscheinlich erneut dünne Indizien, Irrtümer und Fakes zu Schein-Sensationen aufblasen. Kritik wird nicht zugelassen, sondern bekämpft werden.
  • Eine False Flag, die der "neuen Rechten" in den Kram passt und Trumps Position stärkt, wird von vielen kaum kritisch untersucht werden. Große alternative Medien wie Infowars haben bereits vorab ihre Zustimmung zu einem Koreakrieg Trumps signalisiert und sind vielleicht auch offen für einen Krieg gegen den Iran.
  • Eine manipulative Darstellung der Hintergründe des Anschlags wird in das Muster gepresst werden des Schein-Konflikts zwischen Trump und dem Deep State.
  • Anstatt die politische Mitte, Linke, Rechte und Muslime zusammenzubringen, wie es nach 9/11 getan wurde, werden die Spannungen nach dem nächsten Anschlag eher verstärkt werden durch alternative Medien.
  • Russenpropaganda und entsprechende Fakes werden erneut ungeprüft übernommen werden. Jede Kritik daran wird abgeschmettert. Keine Spuren, die auf Russland deuten, werden untersucht werden.
  • Russland wird unablässig als Retter der darauffolgenden Krise präsentiert werden, als Vorbild und sicherer Hafen. Bei geopolitischen Eskalationen werden zu 100% die Forderungen Moskaus übernommen und Moskaus Handlungen verteidigt werden.
  • Die Internetkonzerne und Regierungen werden rigoros durchgreifen, der Popularität und Monetisierung alternativer Medien gewaltig schaden und neue Interessenkonflikte erzeugen. Provokationen ohne konkrete Belege werden auch mit (zivilen) Klagen beantwortet werden. Wenn alternative Medien um ihren Lebensunterhalt und ihre berufliche Zukunft bangen müssen, knicken sie lieber ein bzw. suchen sich ein anderes Betätigungsfeld. Im Gegensatz zu der Zeit nach 9/11 wird es bei dem nächsten großen Anschlag viele Barrieren geben im Internet.