Anschläge von Anders Breivik

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Der norwegische Rechtsterrorist Anders Behring Breivik zündete 2011 im Regierungsbezirk von Oslo eine Autobombe und erschoss danach auf der kleinen Insel Utoya eine Reihe marxistischer Teenager. Sein Ziel war, europaweit einen Bürgerkrieg loszutreten, faschistische Ordnungen zu etablieren und sich mit Russland zu verbünden. Sein 1500 Seiten umfassendes Manifest zeigt eine deutliche Beeinflussung durch Russlandpropaganda. Nach seiner Verhaftung bekam er von Fachleuten die Diagnose "Narzisstische Persönlichkeitsstörung".

Nationalsozialist

Breivik hat aus der Haft einen aufschlussreichen Brief an Medienorganisationen versendet, über den bisher kaum berichtet wurde: Er sei gar kein Vertreter der gemäßigt wirkenden neuen Rechten gewesen, sondern ein klassischer faschistischer Kämpfer der nordischen Rasse. Ursprünglich zählte sich Breivik in der Öffentlichkeit zu der sogenannten „neuen Rechten“, die unter dem Banner des abendländischen Christentums in Verbrüderung mit dem Judentum den Islam und das sozialistische Multikulti in Europa bekämpfen möchte. Man pflegt eine scharfe Abgrenzung vom Nationalsozialismus und übt geradezu einen Schulterschluss mit Israel sowie mit Russland. Breivik distanzierte sich ursprünglich von ultrarechten Gruppen wie Stormfront und schrieb in seinem Manifest:

"Ich habe keine enthüllenden Berichte gefunden, die irgendwelche Beweise zeigen für bedeutende jüdische Netz-werke, die die Absicht hätten, nicht-jüdisches Kapital oder Besitz zu untergraben."

Solche Zeilen zu schreiben muss ihn einige Überwindung gekostet haben. In dem späteren Brief von Breivik heißt es aber: Alles nur Taktik. Er sei in Wirklichkeit ein klassischer Rassenideologe und Nationalsozialist.

Endziel

Außerdem erklärt er in seinem 1500 Seiten langen Manifest, dass die Rechten Europa mit Terror destabilisieren, einzelne Länder aus Westbündnissen herausbrechen und mit Russland verbünden sollen:

"Das erste, was jedes befreite europäische Land tun sollte, ist die NATO zu verlassen und eine militärische Allianz mit Russland und anderen europäischen konservativen Ländern zu suchen. In schätzungsweise 20 bis 70 Jahren wird das erste große westeuropäische Land ausbrechen und eine Föderation mit Russland bilden. "

Ab dem Jahr 2083 soll laut Breiviks Wünschen ganz Europa mit Russland fusioniert sein. Russland ist aber nicht der einzige BRICS-Staat der ins Boot soll:

"Eine neue militärische Allianz wird geschaffen werden mit Betonung auf folgende Länder: Indien, China"

Natürlich ist für Breivik, wie auch für unzählige andere Rechte, die Kritik an Russlands Regierung nichts anderes als "Russenhass".

"Es ist eine wohlbekannte Tatsache, dass Russophobie in manchen europäischen Ländern relativ stark vertreten ist, insbesondere in Großbritannien, der nordischen Region, der baltischen Region und in manchen osteuropäischen Ländern."

Trotz dieser offensichtlichen Überschneidungen mit der Agenda Russlands fiel die Reaktion in den Massenmedien recht dünn aus, denn Russland war 2011 noch der Darling. Breivik sei nur ein einsamer Wolf, hieß es, der sich im Internet radikalisiert hatte. Gemäß seiner Strategie müssen die Ultrarechten Westeuropa mit Terror destabilisieren, um auch alle gemäßigteren Konservativen aus der Bequemlichkeit herauszuholen und sie in einen Endkampf hin-einzuziehen gegen alles Liberale und Muslimische. Hauptsache, man bringt den Kontinent zum Zusammenbruch, egal ob durch das Sabo-tieren von Atomkraftwerken oder das Ruinieren der Wirtschaft. Hauptsache, man stoppt den Frieden und den demokratischen, langwierigen Prozess, den die Rechten verlieren und den die Linken und Moslems gewinnen:

"Wir werden Orientierungspunkte schaffen, die dabei helfen, den europäischen Bürgerkrieg schneller zu eskalieren. Die Absicht ist, die Macht zu ergreifen, bevor es eine muslimische Mehrheit gibt."

Versteht Breivik, dass Russland heute immer noch seine ideologischen Feinde stützt, alle Seiten gegeneinander zum eigenen Vorteil ausspielt und dass das westliche Establishment dies geschehen lässt? Die Linken und die Moslems in Europa haben im Moment mehr davon, wenn sie auf großen revolutionären Terror weitgehend verzichten und hingegen den Marsch durch die Institutionen weiterführen. Die Linken im Westen wollen zuerst politische Allmacht erreichen und erst dann den Terror beginnen, erst dann die politischen Feinde in die Lager sperren. Genauso die fanatischen Moslems: Erst durch Politik, Medien und NGOS und Demographie an die Macht kommen, dann folgt der Terror.

Breivik und andere neue Rechte wollen mit Terror den Kampf physisch und intensiv werden lassen, um die Strategie der Linken und Moslems zu sabotieren. Deshalb ist es Breivik egal, dass er als Monster bezeichnet wird. In seiner Logik gab es keinen anderen Weg, als die Linken zu provozieren. Die terroristischen Kapazitäten der Linken und Moslems sind sehr stark. Bisher nutzen sie viele Nadelstiche als eine Einschüchterungsstrategie: Brennende Autos, Verletzungen, Vergewaltigungen. Hier ein spontaner Mord auf der Straße, da ein Mord. Nichts, was große mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht (schließlich decken die Medien solche Taten). Allerdings kann der linke und moslemische Terror schnell eskalieren, wenn die Rechten vermehrt zuschlagen mit großen Operationen.

Am Schlimmsten ist die Haltung in Breiviks Manifest, dass sämtliche europäische Infrastruktur angegriffen werden soll, um das verhasste "System" zu zerstören und die ganze Gesellschaft inklusive der Kon-servativen in die Not zu stürzen, damit die gemäßigteren Konservati-ven mehr oder minder gezwungen sind, endlich am revolutionären Kampf teilzunehmen. In "Phase 2" des revolutionären Kampfes sollen sogar nukleare Waffen gestohlen und in Europa eingesetzt werden. Auch Atomkraftwerke sollen sabotiert werden. Schließlich hätte das Tschernobyl-Desaster "der Sowjetunion den Rücken gebrochen". Warum, so der Psychopath Breivik, soll man dies nicht wiederholen können und damit der EU das Rückgrat brechen? Ver-luste unter weißen nichtmuslimischen Zivilisten nimmt er dafür gerne in Kauf. Diese schwersten Attacken sollen ab dem 1. Januar 2020 geschehen, interessanterweise der Zeitpunkt bei dem Analysten schätzen, dass Russland und China genug gerüstet haben, um weltweit militärisch ihre Macht auszudehnen. Welche Nation hat ein besonderes Interesse, Norwegen zu destabili-sieren? Und welche Nation gilt als federführend bei den Plänen für ein faschistisches Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok? Russland. Norwegen hat enge Verbindungen zu Russlands Erzfeind Großbri-tannien und unterstützte NATO-Missionen wie zum Beispiel in Libyen. Großbritannien unterstützte Norwegen auch im Zweiten Welt-krieg und beherbergte die norwegische Exilregierung. Russland mischte sich historisch in die skandinavischen Länder ein, versuchte gar eine großangelegte militärische Invasion und scheiterte. Es gehört zu Moskaus ewigen außenpolitischen Zielen, die skandinavischen Länder und das restliche Europa zu besetzen.

Spuren nach Russland

Breivik betont zwar in seinem Manifest, dass die rechten Revolutionskrieger in der Anfangsphase möglichst alleine handeln sollten, um einer frühzeitigen Ergreifung durch Behörden zu entgehen. Er erklärte jedoch lange, Komplizen gehabt zu haben. Die Behörden von Weißrussland bestätigten, dass er sich mindestens vom 4. bis 11 März 2005 in ihrem Land aufgehalten hätte. Ein Bericht in Gazeta.ru zitierte mehrere staatliche Funktionäre, laut denen Breivik Training in Weißrussland erhalten haben soll:

Der Terrorverdächtige Anders Behring Breivik trainierte in einem geheimen paramilitärischen Lager in Weißrussland Anfang des Jahres, wie ein weißrussischer Oppositionspolitiker am Donnerstag unter Berufung auf Quellen in Sicher-heitsdiensten erklärte.

Breiviks Deckname im weißrussischen KGB war Wikinger. Es gibt Gerüchte, dass er eine Freundin in Weißrussland hatte. Der Politexperte Viktor Demidow wird zitiert mit den Worten: "Präsident Alexander Lukaschenkos Freund-schaft mit Muammar Gaddafi ist kein Geheimnis – genauso wenig wie seine Befürwortung von Hitler.“

Breivik besuchte Weißrussland mehrere Male und erklärte gegenüber den Einreisebehörden, er wolle Wikingergräber besuchen. Der Wikinger Kievan Rus hatte im Jahr 965 das jüdisch-khasarische Reich besiegt. Breiviks Ausbilder soll Valeri Lunew gewesen sein, ein un-durchsichtiger Mann, der sich in Geheimdienstkreisen bewegt und mit unterschiedlichsten Gruppen Kontakt hat. Lunew soll das Dubai-Büro der Firma Far West LLC leiten, die mit vielen unterschiedlichen Geheimdiensten arbeitet und von einer Gruppe ex-sowjetischer Agenten geleitet wird. Verbindungen sollen existieren zur Alfa Group, eine Firma des Russenoligarchen Michail Fridman, einer der "großen sieben" Oligarchen von denen sechs eine israelische Staats-bürgerschaft bekommen würden, falls sie eine beantragen. Breiviks Statements sind völlig klar und unmissverständlich und sie spiegeln die Haltung der neuen Rechten wider. Es folgt daraus, dass er wohl frühzeitig jede russische Unterstützung angenommen hätte, falls diese ihm angeboten wurde. Selbst ohne direkte russische Hilfe versprach er sich die Befreiung Europas im Schulterschluss mit Russland. Ge-nau solche Propagandastrategien existieren auch für Linke und Mos-lems. Es ist immer der gleiche Aufbau, immer der gleiche Ton: Wir sind die Underdogs, unsere Zeit wird kommen, die Ideologie steht über allem, wir werden die Welt retten, indem wir erst alles destabili-sieren und ins Chaos reiten, um hinterher unsere neue Ordnung zu schaffen. Noch besser kann man kaum den Wunsch Moskaus erfül-len, Europa zu destabilisieren. Russische Hilfe geht an alle Seiten des Konflikts in Europa: Unterstützung für die "antifaschistische" Linke und Moslems, gleichzeitig Unterstützung an die Konservativen und die ultrarechten revolutio-nären Templer. Das Ergebnis ist ein Konflikt. Die Strategie der Spannung. Der Konflikt wird überwacht und gehandhabt, die Draht-zieher können die Eskalationsstufe bestimmen. Keine der Konflikt-gruppen wird es zunächst schaffen, sich gegen die anderen durchzu-setzen. Kommt es erst einmal zum Bürgerkrieg und zum Einschalten der muslimischen Türkei und des nuklear gerüsteten Irans, dann schlägt die große Stunde Russlands. Dann kommt Moskau offen als Retter zum Vorschein und "erlöst" als Führer einer großen christli-chen Koalition Europa vom Chaos. Der ehemalige Colonel beim KGB, Viktor Kalashnikow, sprach mit Jeff Nyquist über die Zusammenhänge:

"Terror als politisches Werkzeug wurde in Russland gebo-ren. Es ist kein Zufall, dass Russland ein enger Verbündeter des Iran, Syrien, und der Hisbollah ist. Letztere Gruppe re-präsentiert einen Schritt vorwärts im Hinblick auf eine mili-tärische Organisation. Meine Einschätzung ist, dass die Rus-sen die Entwickler dieser neuen Organisation waren. Russ-land steckt hinter Syrien und Iran, sie liefern Waffen und Technologie-Experten. Sie denken, dass man mit Hilfe des orthodoxen Christentums mit dem Islam fertig wird. Auf eine seltsame Art und Weise ist der orthodoxe christliche Glaube kompatibel zum Islam. Das westliche Christentum ist viel weiter entfernt vom Islam. Wusstest du, dass es sehr starke und schnell wachsende Kontakte zwischen der russi-schen orthodoxen Kirche und dem Iran gibt? Das begann vor fünf oder sechs Jahren. Die Mullahs und die Orthodo-xen konsolidierten ihre Freundschaft. Sie haben eine ideo-logische und spirituelle Plattform gemeinsam, namens 'Antiamerikanismus'. Ich bin hier in Moskau, nur 800 Meter entfernt von einer neuen Moschee, die gebaut wird. Sie ist gewaltig. Die russi-sche Polizei meint, dass dort mitten in Moskau 120.000 Moslems zusammenkommen. Die Zahl der muslimischen Immigranten wächst. Sie kommen seit fünf bis sechs Jahren. Die ethnische Zusammensetzung Moskaus verändert sich." Nyquist fragte, ob dies nicht eine gefährliche Entwicklung für Russ-land sei. "Sicher, es ist ein riesiges Problem. Aber im Moment sind sie die Partner Russlands. Der Iran ist kein Satellitenstaat wie Kuba oder Venezuela." Nyquist fragte, ob Russland nicht letztendlich den Islam angreifen wird, um Europa anzuführen im Kampf gegen die islamische Bedro-hung. Er betonte, dass Moskau bereits die rechten, immigrations-feindlichen Bewegungen in Europa unterstützt. Terroristen wie Brei-vik waren große Fans von Putin. Neofaschisten in Europa setzen große Hoffnungen auf den Kreml und erwarten dort Führerschaft. “So ist es auch bei den Neofaschisten in Ungarn. Die sind Pro-Putin. Sie sind Nationalisten und natürlich völlig anti-semitisch und antiamerikanisch." Nyquist fragte Kalashnikow, ob Moskau verstehe, dass die Zusam-menarbeit mit Faschisten und Neonazis gefährlich ist. Hat Moskau nichts gelernt vom Hitler-Stalin-Pakt von 1939? "Die absolute Priorität ist, die Amerikaner loszuwerden, und das um jeden Preis. Das Hauptziel ist, die NATO zu spalten und aufzuteilen. Das ist der Kern der russischen Strategie in Europa. Alles was negativ für die Amerikaner ist, ist positiv für Moskau. Die amerikanische Gesellschaft und Ideologie - die meisten amerikanischen Werte - sind uns absolut fremd und zuwider. Deshalb suchen wir verzweifelt neue Partner und Freunde jedweder Art."

Quellen:

https://publicintelligence.net/anders-behring-breiviks-complete-manifesto-2083-a-european-declaration-of-independence/

http://recentr.com/2014/08/breiviks-anschlage-in-norwegen-wahrscheinlich-teil-der-russischen-destabilisierung-europas-mit-westlicher-duldung/

http://www.breitbart.com/national-security/2011/08/05/breivik-the-belarus-russian-chechen-connection-and-the-cia/

http://freepl.info/531-breivik%E2%80%99s-russian-connection-and-political-impact-his-deed

http://translate.google.com/translate?hl=en&sl=ru&u=http://www.ga-zeta.ru/social/2011/07/28/3714077.shtml&ei=nUc7TpjbNYH4gAeavpzPBg&sa=X&oi=translate&ct=result&resnum=1&sqi=2&ved=0CBwQ7gEwAA&prev=/search%3Fq%3Dhttp://www.gazeta.ru/soci-al/2011/07/28/3714077.shtml%26hl%3Den%26biw%3D1280%26bih%3D772%26prmd%3Divns

http://www.russiablog.org/2011/07/norwegian-terrorist-breivik-trained-in-belarus-yuri-mamchur.php

http://www.newsinenglish.no/2011/08/04/breivik-police-question-fjordman/