Bitcoin

Aus Recentr Academy
Version vom 2. Mai 2018, 04:21 Uhr von AlexBenesch (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Legacy-banner-buckets-768x90-animated.gif

Bitcoin ist die bekannteste der sog. "Kryptowährungen" basierend auf der Blockchain-Technologie. Es gibt inzwischen viele verschiedene Versionen davon (sog. Forks) und hunderte Konkurrenten, die ebenfalls auf der Blockchain basieren. Als Zahlungsmittel ist es unbedeutend. Durch Kursmanipulationen weniger Insider ist es ein Hochrisiko-Spekulationsobjekt, das ungewöhnlich hohe Renditechancen, aber auch ein komplettes Ausfallrisiko bietet.

Ursprung

Die NSA und die Universität MIT hatten 1996, also rund 12 Jahre vor dem Auftauchen von Bitcoin, ein White Paper veröffentlicht über anonyme kryptographische Währungen, die (zunächst) am gegenwärtigen Geldsystem vorbei operieren könnten.

“Weil es so einfach ist, eine exakte Kopie einer elektronischen Münze anzufertigen, muss ein sicheres elektronisches Cash-System die Fähigkeit besitzen, das mehrfache Bezahlen mit ein und derselben Münze zu verhindern. Wenn das System online implementiert ist, dann kann das mehrfache Bezahlen verhindert werden, indem eine Datenbank mit bereits gezahlten Münzen gepflegt wird und indem diese Liste mit jeder Zahlung abgeglichen wird.

Die Anzahl an Transfers pro Münze muss begrenzt werden. Münzen können teilbar gemacht werden ohne dass dabei irgendwelche Sicherheits- oder Anonymitäts-Features eingebüßt werden. Dies geht aber zu Lasten von Speicherkapazität und Transaktionsdauern.”

Die Wissenschaftler hatten natürlich auch bereits Probleme wie Geldwäsche und Ähnliches vorhergesehen. Das amerikanische Finanzamt IRS hat nun neue Analyse-Werkzeuge parat, um die neuen digitalen Geldströme zu verfolgen.

12 Jahre später hat dann „jemand“ die Blockchain und Bitcoin erschaffen und unter dem Namen Satoshi weitergegeben an einen Programmierer, der mit der CIA zusammenarbeiten und sich überhaupt nicht mit dem Establishment anlegen wollte. Mit der Blockchain und dem Fiat-Geld Bitcoin kann das Establishment uns auch überwachen in einer bargeldlosen Zukunft. JP Morgan und die Federal Reserve basteln schon fleißig mit an digitalem Fiat-Geld der Zukunft.

http://groups.csail.mit.edu/mac/classes/6.805/articles/money/nsamint/nsamint.htm

http://www.zerohedge.com/news/2017-08-25/cryptocurrencies-unfolding-fiat-digital-scheme

Gavin Andresen

Er war lange Zeit der sichtbare Chef der Bitcoin-Entwicklung. Er erzählte in einem Interview über seinen Werbe-Vortrag im CIA-Hauptquartier 2011:

“Insgesamt war die Reaktion recht positiv, auch wenn das keine besonders gesprächigen Leute sind. Einer der Teilnehmer war ein Wirtschaftswissenschaftler von der Federal Reserve, und ich war überrascht, wie aufgeschlossen er der Idee von Bitcoin gegenüberstand. Aus seinem Vortrag habe ich gelernt, dass die Zentralbanken überall auf der Welt an Macht über das Geldvolumen verlieren, weil eine Reihe von Geldersatzprodukten – wie die Finanzderivate des Schattenbankensystems – immer einflussreicher werden.”

Andresen studierte an der elitären Princeton University (1988 Bachelor’s degree in Computer Science). Die geheimdienstliche Venture Capital Arm In-Q-Tel der CIA sucht nach Start Up-Firmen die im Interesse der nationalen Sicherheit liegen. Er wollte Schwankungen und hohe Bitcoin-Wechselkurse eigentlich vermeiden:

“Ich glaube, die wichtigste Herausforderung in naher und mittlerer Zukunft ist es, Bitcoin wirklich stabil zu machen. Nur eine stabile Währung ist eine gute Währung. Unser Geld soll langweilig und vorhersehbar sein.”

Die einzigen, die Bitcoin tatsächlich als Währung gebrauchen, sind einerseits Fans der Technologie, Spekulanten und andererseits Kriminelle. Deshalb sehen wir nun auch immer neue Gesetze weltweit zur Regulierung und Überwachung von Bitcoin-Strömen. Hauptsächlich sind Kryptowährungen inzwischen Spekulations-Objekte, deren Kurs von Insidern hoch- und runtergetrieben wird.

Sicherheit

Manche haben im Laufe der Zeit die Frage gestellt, warum Bitcoin die SHA-256 Hash Function benutzt, die von der NSA entwickelt und vom National Institute for Standards and Technology (NIST) veröffentlicht wurde. Falls SHA-256 versteckte Hintertüren enthält, wäre jegliche Anonymität und vor allem die Sicherheit von Bitcoin-Zahlungen dahin.

Der Kryptgographie-Forscher Matthew D. Green von der Johns Hopkins University meinte:

“Wenn man davon ausgeht, dass die NSA etwas mit SHA-256 angestellt hat, was kein Außenseiter bisher entdeckt hat, dann wären sie in der Lage, Transaktionen zu fälschen.”

Das hieße, jemand könnte den Reichtum von Bitcoin-Besitzern stehlen und die Währung damit ruinieren.

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) entwickelte zusammen mit der National Security Agency (NSA) eine Hash-Funktion als Bestandteil des Digital Signature Algorithms (DSA) für den Digital Signature Standard (DSS). Die Funktion wurde 1993 veröffentlicht. Der Algorithmus ähnelt im Aufbau dem von Ronald L. Rivestentwickelten MD4. Der SHA wurde wegen eines „Konstruktionsfehlers“ schon 1995 korrigiert und spielte deswegen nie eine Rolle. Diese neue Variante ist heute als SHA-1 bekannt. – Wikipedia

Ronald Linn Rivest ist ein amerikanischer Mathematiker und Kryptologe. 1969 machte Rivest den Bachelor-Abschluss an der Yale University. Fünf Jahre später beendete Rivest seine Promotion an der Stanford University in Kalifornien. Rivest ist derzeit (2009) Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Außenseiter haben es extrem schwer, Schwachstellen zu finden, die sich praktisch anwenden lassen, um die Komplexität eines Algorithmus zu verringern, sodass er mit Brute Force gebrochen werden könnte. In der Vergangenheit wurde immer wieder bekannt, dass in Bestandteilen wie Zufallszahlengeneratoren absichtlich Schwächen eingebaut wurden auf Wunsch der US-Regierung. Gelingt es, eine gewisse Zahl Schwachstellen zu implementieren und den Algorithmus komplex zu gestalten, schauen Außenseiter in die Röhre. Die NSA jedoch könnte die Verschlüsselung leicht brechen.

"Am 15. Februar 2005 meldete der Kryptographieexperte Bruce Schneier in seinem Blog, dass die Wissenschaftler Xiaoyun Wang, Yiqun Lisa Yin und Hongbo Yu von Shandong University in China erfolgreich SHA-1 gebrochen hätten. Ihnen war es gelungen, den Aufwand zur Kollisionsberechnung von 2 hoch 80 auf 2 hoch 69 zu verringern. 2 hoch 69 Berechnungen könnten eventuell mit Hochleistungsrechnern durchgeführt werden.

Kurze Zeit später, am 17. August 2005, wurde von Xiaoyun Wang, Andrew Yao und Frances Yao auf der Konferenz CRYPTO 2005 ein weiterer, effizienterer Kollisionsangriff auf SHA-1 vorgestellt, welcher den Berechnungsaufwand auf 263 reduziert.

Im August 2006 wurde auf der CRYPTO 2006 ein weiterer, wesentlich schwerwiegenderer Angriff gegen SHA-1 präsentiert, der möglicherweise auch in der Praxis Auswirkungen zeigen kann.

Im Oktober 2015 veröffentlichten die Forscher Marc Stevens, Pierre Karpman und Thomas Peyrin eine Freestart-Kollision für die Kompressionsfunktion von SHA1. Aufgrund dieses Ergebnisses korrigierten sie die bis dahin akzeptierten Vorausberechnungen, wann es zu welchen Kosten möglich ist, für SHA-1 aufgrund der kontinuierlichen Erhöhung der Rechenleistung Chosen-Prefix-Kollisionen zu finden, die zur Fälschung von TLS-Zertifikaten notwendig sind.[4][5] Sie empfahlen, die Nutzung von SHA-1 so bald wie möglich einzustellen." Quelle wikipedia

Als Nachfolger wurde SHA-2 entwickelt, mit der Variante SHA-256, die u.a. bei Bitcoin im Einsatz ist. Sind Bitcoin und die Blockchain-Technologie wirklich von einem anonymen Robin Hood geschaffen und an die Bevölkerung verschenkt worden, um eine Revolution anzuzetteln gegen die Zentralbanken und Geschäftsbanken?

Kursmanipulation

Die sogenannte “Haifisch-Truppe” sitzt auf fast allen bisher erzeugten Bitcoins, schließlich konnte man diese vor Jahren noch mühelos generieren. Adi Shamir analysierte die Masse an anonymisierten, bisher stattgefundenen Transaktionen und kam zu interessanten Ergebnissen: Alle großen Transaktionen stammen von einer einzigen Mega-Transaktion ab. Durch weitere Zersplitterung und Verschachtelung sollte womöglich verschleiert werden, dass es sich um Fake-Trading einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe handelte. Nach hunderten Zwischenkonten wurden die Geldströme wieder zu dem Ursprungsbetrag zusammengefügt. Es ergab sich folgende Besitzstruktur:

Eine einzige Person besaß im Jahr 2012 zwischen 200.000 und 400.000 Bitcoin, eine weitere Person besaß zwischen 100.000 und 200.000, fünf Personen besaßen zwischen 50.000 und 100.000.

97% aller Bitcoin-Besitzer hatten weniger als 10 Transaktionen, während geradeeinmal 75 Besitzer mit 5000 Transaktionen in Verbindung gebracht werden. Man geht von hunderttausenden Pseudo-Konten die eine Kursmanipulation verschleiern können.

Der Piraten-Gründer Falkvinge analysiert auf seiner Webseite seitsame Transaktionen: In Schritt 1 kauft die Haifisch-Truppe eine Menge Bitcoins, der Kurs schießt um 8% nach oben. Diejenigen Trader, die auf ein Fallen gesetzt haben, ziehen sich zurück. Ein Mitglied der Haifisch-Truppe kauft einfach direkt oder getarnt über Strohmann-Konten von einem anderen Insider.

In Schritt zwei senkt die Haifisch-Truppe den Kurs wieder stetig ab und sorgt für Panikverkäufe von gewöhnlichen Tradern. Automatisiert werden alle fünf Sekunden exakt ein Bitcoin verkauft. Der Eindruck entsteht, viele Trader würden aus Panik verkaufen. Dabei verkauft nur ein Mitglied der Haifisch-Truppe an ein anderes. Gewöhnliche Trader fürchten höhere Kurseinbrüche und verkaufen ihre Bitcoins – an die Insider. Ein wenig Absprache und schon wissen die 100 Insider theoretisch, wie der Kurs nächste Woche aussehen wird. Die anderen Bitcoin-User müssen raten und werden abgezockt. Das Muster wiederholt sich:

Würden die Insider ihre Millionen Bitcoins zu schnell auf den Markt werfen und gegen Dollars oder Euros tauschen, fiele der Kurs ins Bodenlose und die Party wäre vorbei. Vor wenigen Monaten gab es bereits einen massiven Kurseinbruch von rund 70% nachdem zuvor der “Wert” auf über 250$ gestiegen und viele hoffnungsvolle Investoren sich eingekauft hatten. Falls jemand vorher genau wusste, wann der Einbruch geplant war, hätte derjenige traumhafte, aber wohl völlig illegale Gewinne einfahren können.

Bitcoin-Eliten kämpfen gegeneinander

Es braucht nur ein einziges Konglomerat das zu gierig oder zu paranoid wird, oder einen wichtigen Verräter, um alles zum Einsturz zu bringen. China hat mittlerweile ein gruseliges Maß an Macht über Bitcoin und dort werden vernichtende Attacken bereits vorbereitet. Wenn die Chinesen abgesahnt haben, ziehen sie einfach weiter zu ihrer nächsten Beute. Wenn Bitcoin sich forked und die Forks einen Vernichtungskrieg gegeneinander führen, ist Sense. Sogar Bitcoin-Boss Gavin Andresen hat schon verraten, wie eine solche Vernichtungs-Attacke durchgeführt werden kann und schätzt die Wahrscheinlichkeit dafür als sehr hoch ein. Die verfeindeten Seiten Core und Unlimited sind hochnervös und könnten jeden Moment einen Präventivschlag durchführen. Der Kurs wäre sofort am Boden und die Kleininvestoren könnten ihre Coins wegen dem technisch bedingten Stau nicht mehr rechtzeitig abstoßen. Das Vertrauen der Normalo-Investoren wäre dann kaputt. Am Ende stehen nur noch die Digi-Währungen von Großbanken.

Mark Karpeles und Mt. Gox

Mark Karpeles, der Chef der ehemals größten Bitcoin-Börse Mt. Gox, deren Einlagen im damaligen Gegenwert von hunderten Millionen Dollar auf mysteriöse Weise verschwanden, wurde in Tokio verhaftet. Die Kunden von Mt. Gox und die ermittelnden Behörden erhoffen sich nun weitere Klärung des aufsehenerregenden Vorfalls.

Der Vorwurf, der zur Verhaftung führte, ist verhältnismäßig gering: Karpeles soll Transaktionsaufzeichnungen über eine Million $ manipuliert haben. Offiziell Anklage erhoben wurde noch nicht, denn dafür haben die japanischen Behörden mehrere Wochen lang Zeit. Die New York Times berichtet über ähnliche Vorwürfe von ehemaligen Mitarbeitern und verweist auf die japanische Presse, die angeblich Quellen bei den ermittelnden Beamten hat.

Laut der japanischen Presse sollen bisherige Ermittlungen der Polizei von Tokio ergeben haben, dass der ehemals größte Handelsplatz für die digitale Währung Bitcoin wahrscheinlich von Insidern leergeräumt worden sei, und nicht von Hackern. Mt. Gox vermittelte noch im August 2013 insgesamt 60 % des weltweiten Bitcoin-Handelsvolumens. Anfang 2014 erklärte der Betreiber Karpeles, das Opfer eines Hacks geworden zu sein und dass die Gelder der Kunden von Unbekannt gestohlen worden wären. Am 28. Februar 2014 meldete das Unternehmen bei einem japanischen Bezirksgericht Insolvenz an. Karpeles schüttelte Wochen später noch überraschend 200.000 Bitcoins aus dem Ärmel, die er angeblich in alten Konten gefunden haben will. Das besänftigt aber nicht die Kunden; vor allem da immer noch hunderttausende Bitcoins fehlen und sich in der Vergangenheit bereits mehrere Betreiber von Bitcoin-Börsen als Betrüger herausgestellt hatten.

Der für den Betrieb von Mt. Gox verantwortliche Karpeles ist ausgerechnet ein Gründungsmitglied der Bitcoin-Stiftung.

Die Sichtung der der Geschäftsaktivitäten durch japanische Ermittler hätte ergeben, dass zwei Konten bei Mt. Gox immer höhere Guthaben anhäuften ohne dass reguläre Transaktionen dahintersteckten. Gelder von Kunden seien so abgeschöpft und die Beute gegen Dollars und andere reguläre Währungen verhökert worden.

Die britische Zeitung Guardian berichtete bereits im Mai 2014, dass Ende 2013 bei Mt. Gox zwei sogenannte “Bots”, also Computerprogramme mit Administratorfähigkeiten, die atemberaubende Zahl von 650.000 Bitcoins gekauft haben sollen, ohne wirklich echtes Geld ausgegeben zu haben. Dies entspräche einem Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollars. Ein anonymer Bericht erklärte, dass vieles auf eine Urheberschaft von Insidern bei Mt. Gox hinweise. Auf diese Weise hätten die Bots den Bitcoin-Kurs mit Hilfe von manipulativen Luftbuchungen auf über 1000$ getrieben, was einen Run von Investoren auslöste. Die ständige Propaganda tat ihr Übriges und verkündete ständig, dass der Kurs noch in fünfstellige oder sechsstellige Regionen gehen werde. Nach dem unrühmlichen Ende von Mt. Gox sackte der Kurs weit nach unten.

Der Wissenschaftler Adi Shamir analysierte die Masse an anonymisierten, bisher stattgefundenen Transaktionen und kam zu interessanten Ergebnissen: Alle großen Transaktionen stammen von einer einzigen Mega-Transaktion ab. Durch weitere Zersplitterung und Verschachtelung sollte womöglich verschleiert werden, dass es sich um Fake-Trading einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe handelte. Nach hunderten Zwischenkonten wurden die Geldströme wieder zu dem Ursprungsbetrag zusammengefügt. Es ergab sich folgende Besitzstruktur:

Eine einzige Person besaß im Jahr 2012 zwischen 200.000 und 400.000 Bitcoin, eine weitere Person besaß zwischen 100.000 und 200.000, fünf Personen besaßen zwischen 50.000 und 100.000.

97% aller Bitcoin-Besitzer hatten weniger als 10 Transaktionen, während gerade einmal 75 Besitzer mit 5000 Transaktionen in Verbindung gebracht werden. Man geht von hunderttausenden Pseudo-Konten aus, die eine Kursmanipulation verschleiern können.