Donald Trump

Aus Recentr Academy
Wechseln zu: Navigation, Suche

Legacy-banner-buckets-768x90-animated.gif

Donald Trump ist ein Immobilien-Mogul, Showbusiness-Unternehmer und Politiker. Er dient als 45. Präsident der USA und ist verwickelt in mehrere Skandale um Frauengeschichten und seine Beziehungen zu Russland. Der unerwartete Wahlsieg gegen Hillary Clinton führte zu verschiedenen Vorwürfen der Wahlmanipulation zugunsten von Trump. Mehrere Fachleute äußerten öffentlich den Verdacht auf eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Shutterstock 512594821-trump-victory-speech-1375-1024x512.jpg

Familie und Herkunft

Er ist der Sohn des Geschäftsmannes Fred Trump, der maßgeblich den Reichtum der Familie aufbaute. Donald Trump besuchte eine HighSchool, deren gesamtes Konzept auf den Skull&Bones-Männern Dewey und Hall basierte. Da Donald nicht zu bändigen war, versetzte man ihn an eine Militärakademie. Er studierte Wirtschaftswissenschaft an der Fordham University und der Wharton School in Philadelphia. Dem Kriegsdienst in Vietnam konnte er entgehen.

Mafia-Kontakte während seiner Karriere mit Immobilien

Der Autor Jürgen Roth hat in seinem posthum erschienenen Buch "Die neuen Paten" zusammengefasst, wie Trumps Unternehmen signifikante Verbindungen hatten zu Mafia-kontrollierten Firmen. Hauptsächlich handelte es sich dabei um italo-amerikanische Mafiagruppen (La Cosa Nostra). Später behaupteten Unterstützer von Trumps Präsidentschaftskampagne, dass es in NY üblich gewesen sei, beispielsweise Beton von der Mafia zu kaufen, da das organisierte Verbrechen 75% des Baugeschäfts, die Gewerkschaften und diverse Schaltstellen kontrollierten. Niemand weiß allerdings, wie stark die Verbindungen tatsächlich waren. So manche Ermittlung des FBI wurde gestoppt. Es besteht die theoretische Gefahr, dass hier bereits belastendes Material entstand. Auch Trumps Casino-Geschäfte geschahen im Umfeld der Mafia.

Russische Geschäfte und Kontakte

In dem Buch "Verrat" von Luke Harding wird im Detail geschildert, wie sich Trump nach diversen Pleiten und Problemen mit Schulden nach neuen Gelegenheiten und Krediten umsah. Eine Abteilung der Deutschen Bank war hier von besonderer Bedeutung. Die zunehmenden Kontakte zu einflussreichen Russen wurden später Teil des Skandals "Russia-Gate" und Ziel von Ermittlungen. Ein Landesverrat bzw. Hochverrat konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Trump-Gegner hoffen, ihn wenigstens für kleinere Geschichten aus dem Amt drängen oder ihn seines Amtes entheben zu können.

Steele-Dossier

Ein Geheimdienstbericht wirft Donald Trump und dessen Gefolge vor, seit Jahren Informationen über russische Oligarchen und deren Familien in den USA zu sammeln und an den Kreml weiterzuleiten. Im Gegenzug soll Trump Informationen über seine Gegner, wie u.a. Hillary Clinton erhalten haben. Auch gebe es kompromittierende Aufnahmen Trumps bei Sex-Parties in Russland. Einerseits ist Trump bekannt für seine Sex-Abenteuer und die Russen sind bekannt für ihre Erpressungs-Operationen mit Prostituierten, andererseits ist Trump ein cleverer Profi. BuzzFeed, die den Bericht verbreiteten, erhielten zwar eine Menge Aufmerksamkeit, aber nicht nur Positive. Inzwischen wird sogar vermutet, dass jemand aus dem berüchtigten Troll-Forum 4Chan die Sex-Behauptungen erfand und gezielt als Scherz lancierte. Gleichzeitig werden in dem Bericht aber viele verschiedene Sachverhalte nüchtern und trocken vermittelt, die auch anderswo längst Aufmerksamkeit erzeugten. Die Sex-Vorfälle sollen vor dem Jahr 2014 stattgefunden haben, also zu einer Zeit, in der die Russen noch offiziell als Partner verhätschelt wurden im Westen. Außerdem: Viele Westler, die von russischen Prostituierten oder anderweitig im Auftrag der russischen Dienste kompromittiert werden, sind Doppelagenten, die bewusst in die Falle gestiegen sind. Es ist nicht ausgeschlossen dass Trump seit Jahren für die CIA oder einen anderen westlichen Dienst Aufgaben erfüllt. Üblicherweise darf niemand ohne Jahre an Geheimdiensterfahrung ins Weiße Haus. Auch Trumps enge Gefährten wie Manafort, Page und Cohen wären exzellente Kandidaten für die CIA. Trump gilt im Bereich Sex und bei seinem losen Mundwerk als unvorsichtig und arrogant; er redete sich vor wenigen Jahren noch in Interviews um Kopf und Kragen mit seinen Kommentaren, die nach sexueller Belästigung klangen, sowie Kommentaren über die Attraktivität seiner Tochter. In dem Steele-Dossier geht es um:

Business-Deals mit den Russen, allerdings ohne die erhofften Erfolge: Trump lehnte komischerweise lukrative Deals ab, wie z.B. Bauprojekte für die Fußball-WM 2018. Trumps Gefolgsleute wie Manafort und Page, die im Ostblock verwickelt sind, sind US-Insider die im Falle von Manafort auch schon dem Bush-Clan gedient haben.

Informationsaustausch: Trump gab angeblich den Russen Informationen über russische Geschäftsleute und deren Familien in den USA. Der Kreml fütterte Trump wichtige Infos über dessen Gegner, wie z.B. das Clinton-Lager im Wahlkampf und in den Jahren zuvor. Der Kreml habe abgefangene Kommunikationen von Clinton, hat das Material aber noch nicht verwendet. Anscheinend nichts Explosives.

Sex-Abenteuer in Russland: In einer Suite im Ritz Carlton waren Trump und mehrere Prostituierte angeblich zugegen. Die Damen pinkelten das Bett voll, in dem zu einem früheren Zeitpunkt die Obamas geschlafen hatten. Weitere ähnliche Vorfälle soll es bei Sex-Parties in St. Petersburg gegeben haben. Putin sei enttäuscht, dass die Einflusskampagne über die Medien und die Hacks nicht mehr Erfolg hatte. Trump wird nur deshalb von den Russen unterstützt, weil er das US-Establishment spalten und verlangsamen könnte.

Trump scheint aber nicht das Heft in der Hand gehabt zu haben. Stattdessen waren seine Manager Paul Manafort und Carter Page am organisieren. Page traf sich dem Bericht zufolge heimlich mit Igor Setschin und Diwjekin. Trumps Anwalt Cohen hätte ein Geheimtreffen in Prag im August 2016 mit Kreml-Funktionären gehabt. Cohens Frau ist russischer Abstammung. Sein Vater ist ein führender Immobilienmann in Moskau. Der Fokus auf Russland sei eine willkommene Ablenkung von noch heikleren Geschäftsaktivitäten des Trump-Lagers in China.

Vermutungen über eine Schein-Präsidentschaftskampagne

Trump war früher der typische Unternehmer der New Yorker Schickeria und eher bekannt als Sympathisant der Democrats bzw. linker Politik. Vor der Kamera befürwortete er einst die Idee einer Präsidentin Hillary Clinton. Seine Blitz-Wandlung zum konservativen Populisten war nie besonders glaubwürdig. Zu Beginn seiner Präsidentschaftskampagne gab es Vermutungen, diese diene nur zu PR-Zwecken. Trump soll einen eigenen TV-Sender geplant haben und eine Präsidentschaftskampagne hätte ihm viel kostenlose Gelegenheit geboten, Werbung für sich und sein Projekt zu machen. Außerdem gab es ernste Befürchtungen, er wolle die konservativen Wähler spalten um Hillary den Sieg zu schenken (sog. Spoiler Effekt). Trump hatte angekündigt, eventuell notfalls als Unabhängiger anzutreten. Das Establishment hatte beispielsweise 1912 Theodore Roosevelt ins Rennen geschickt um die Stimmen für die Republikaner zwischen Roosevelt und Taft aufzuteilen, damit letztendlich Woodrow Wilson Präsident wurde. Aufgrund des Umstandes, dass es drei ernsthafte Kandidaten gab, reichte Wilson ein Stimmenanteil von 41,8 Prozent, wobei er die Wahlmännerstimmen von 40 der 48 Bundesstaaten erhielt. 1940 schickte man Wendell Wilkie bei den Republikanern ins Rennen und damit wurde FDR wiedergewählt. Wilkie wurde damit Kandidat einer großen Partei zur Präsidentschaftswahl, ohne je ein politisches Amt bekleidet zu haben. Bill Clinton kam ins Amt weil Ross Perot die konservativen Wähler gespalten hatte. Eigentlich hatte Präsident George H.W. Bush hervorragende Umfragewerte wegen der Operation Desert Storm und die Demokraten hatten niemanden mit guten Chancen. Clinton wurde zum Topkandidaten der Demokraten, sackte aber nach Vorwürfen über eine Affäre und Wehrdienstverweigerung in den Umfragen ab. Der berühmte Saxophon-Auftritt in der Arsenio Hall-Show brachte ihn wieder nach vorne, allerdings war der unabhängige Kandidat Ross Perot ähnlich beliebt. Perot ist ein Multimilliardär und ähnelt damit Trump. Bill Clinton konnte mit nur 43 % der Wählerstimmen einen überwältigenden Wahlsieg einfahren. Bei der Wahl 2000 erhielt der Kandidat der Demokraten, Al Gore, sogar etwa eine halbe Million mehr Stimmen als der Republikaner George W. Bush; durch die Kandidatur von Ralph Nader für die Grünen fehlten ihm aber die Mehrheit im Wahlmännergremium.

In dem Buch "Fire and Fury" wird unterstellt, dass es Trumps Plan gewesen sei, gegen Hillary zu verlieren und die ergatterte PR für seinen geplanten TV-Sender zu verwenden. Bestätigt ist dies nicht, aber es deutet vieles darauf hin. Hillary war lange Zeit in den Umfragen uneinholbar vorne. Mehrere Vertraute von Trump und vor allem seine Ehefrau wirkten über den Wahlsieg geschockt und unglücklich.

Verräterisch ist, dass Trump sein eigenes Geld nicht in signifikantem Umfang in seine Präsidentschaftskampagne stecken wollte. Er lieh seiner Kampagne wenige Millionen $, obwohl er laut Propaganda ein paar Milliarden Dollar in flüssigen Assets neben seinen Immobilien besitzt.

Vermutungen über neurologische Probleme

Im Wahlkampf gab es Spekulationen über Alzheimer bei Trump, dessen Vater bereits im selben Alter an der degenerativen Erkrankung gelitten hatte. Besonders auffällig ist Trumps Grammatik und kurze Sätze, die sich oft auf dem Niveau eines Viertklässlers bewegen (Hillary spricht zu den Leuten hingegen laut Eperten auf Achtklässlerniveau), das Ausweichen bei Fragen, sinnlose und zusammenhanglose Statements wenn er vom Teleprompter abweicht, häufige Verwechslungen und ähnliche typische Dinge, die auf Alzheimer hindeuten oder aber schlicht auf ein schlechtes Gedächtnis, Schlafmangel durch das viele Fliegen, und generell das hohe Alter.

Kampagne der "alternativen" Medien und alternativer Rechter

Trump erhielt massive Rückendeckung sogenannter "alternativer" Medien, obwohl ihm jede Glaubwürdigkeit als vermeintlicher konservativer Gegner des Establishments fehlte. Später wurde bekannt, dass mit psychometrischer Meinungsforschung bereits 2014 ermittelt worden war, dass sich viele Amerikaner eine Mauer zu Mexiko und eine Trockenlegung des Sumpfes von Washington D.C. wünschten.

Zu Beginn von Trumps Kampagne erklärte Alex Jones (Infowars) noch, der Milliardär tue dies nur für Aufmerksamkeit und sei wenig geeignet fürs Amt. Im Laufe der Zeit wandelte Jones seine Meinung aber und verherrlichte Trump zum politischen Messias von Amerika.

Breitbart.com, eine konservative Medienplattform, die mit Alex Jones’ Infowars konkurriert, wurde einfach von Trump eingekauft und machte folglich Trump-Werbung. Ein FOX News-Moderator hatte einen “Beratervertrag” mit Trumps Kampagne und machte auf FOX Trump-Werbung.

Auffällig ist, dass viele alternative Medien der Kreml-Linie folgten und ihre Berichterstattung mehrfach anpassten. Von überschwänglicher Glorifizierung, zu einer abgekühlten Haltung, hin zu Wut über die Bombardierung Syriens. Alex Jones steht unter dem Verdacht, mit dem russischen Regime zu kooperieren. Bei der NATO-Bombardierung Syriens 2018 machte eine Videoaufnahme von Jones die Runde, in der er Trump übelst beleidigt.

Vorwürfe der Wahlmanipulation

Als Donald Trump überraschend die Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton gewann, wurden von verschiedenen Seiten Vorwürfe laut wegen Wahlmanipulation zugunsten von Trump. Am meisten Aufmerksamkeit erhielt die Debatte um Russenpropaganda, Fake-News und die gehackten E-Mails von John Podesta. Sehr wenig Aufmerksamkeit bekam hingegen die Recherche des respektierten Investigativjournalisten Greg Palast, laut der klassische Taktiken der Wahlfälschung bei den Republicans zum Einsatz kamen. Palast hatte im Jahr 2000 und 2004 identische Vorwürfe der Wahlfälschung geäußert zugunsten von George W. Bush. Solche Fälschungen zugunsten von Trump passen überhaupt nicht zu dessen Image eines Rebells gegen das Establishment.

Im Präsidentschaftswahlkampf bombardierten die Unterstützer von Hillary und Trump das Publikum mit allerhand zweifelhaften Schockmeldungen und Leaks, in der Hoffnung, das Ergebnis zu beeinflussen.

Wer hatte wirklich die Server-Einbrüche bei der Demokratischen Partei und Hillarys Wahlkampf-Leiter John Podesta begangen und das Material an Wikileaks weitergereicht? Die Behörden sind sich sicher, dass russische Geheimdienste dahintersteckten und damit die Wahl zugunsten von Trump manipulierten, der bislang softere Worte gegenüber Putin äußerte als Hillary. Wikileaks und die Trump-Medien hingegen betrachten diese These natürlich als Fake-News.

Wikileaks selbst betonte in den sozialen Netzwerken Mails von Podesta über eine Pool Party mit drei Kindern „für Unterhaltung“ sowie komisches Gerede in mehreren Mails über Käsepizza, Pasta, Nüsse und Soße. Angeblich sei dies eine Codesprache. Irgendjemand postete in den sozialen Netzwerken, dass es sich um Codewörter für verschiedene Arten von Prostituierten handle. Beweise? Null. Trotzdem folgten Sensationsmeldungen im Internet, die sich gegenseitig überboten mit Superlativen. Jeder Blogger tat so, als habe er Quellen im FBI und in der Polizei. Es hieß sogar, die Bundespolizei werde bald Festnahmen machen und einen Pädophilen-Ring ausheben.

http://www.snopes.com/clinton-underage-sex-ring/

Natürlich sollte man das Thema Pädophilie in hohen Kreisen an sich sehr ernst nehmen, denn die Skandale in Portugal und Großbritannien sind schließlich deutlich genug, aber wenn man sich als Presse an das Thema heranwagt, braucht es tatsächlich Fakten und echte Ermittlungen, nicht nur heiße Luft und Twitter-Fakes.

Die Pizzagate-Verschwörungshypothese entstand durch den Podesta-Leak und wuchs im Internet rasant an, ohne jedoch jemals irgendwelche handfesten Belege zu liefern. Laut der These soll die Pizzeria "Comet Ping Pong" in Washington D.C. Dreh- und Angelpunkt eines einflussreichen Netzwerks von Pädophilen gewesen sein. Ein Konsument von Verschwörungsmedien betrat in der Folgezeit das Restaurant mit einem Sturmgewehr auf der Suche nach gefangenen Kindern. Für diese Aktion erhielt er mehrere Jahre Haft.

Ausschlaggebend für die Pizzagate-Hypothese war ein Email-Wechsel zwischen Podesta und dem Betreiber des Restaurants. Die häufige und seltsame Verwendung von Begriffen wie "Käsepizza" klang wie Code-Sprache von Kriminellen.

Der bekannte Investigativautor Greg Palast, der schon den zweifachen Wahlbetrug zugunsten von George W. Bush aufdeckte, enthüllte dass 2016 exakt die gleichen Methoden zum Einsatz kamen. Die Tatsache, dass die Democrats dies einfach so hingenommen haben ohne großen Protest, spricht Bände.

Die Administration voller Insider

  • Wirtschaftsminister Steven Mnuchin ist Mitglied von Skull&Bones.
  • Stephen A. Schwarzman ist er mit über 10 Milliarden $ nicht nur reicher als der Präsident, sondern der Vorsitzende der Blackstone Group und war Anführer von Trumps “Strategic and Policy Forum”, eine Art Bindeglied zwischen dem Weißen Haus und den Bossen der Wirtschaft. Er besuchte die Yale-Universität und er ist Mitglied der Geheimgesellschaft Skull & Bones.
  • Die Vertrauten der berüchtigten Koch-Brüder haben sich tief eingegraben ins Weiße Haus, wie aktuell veröffentlichte Dokumente zeigen: Marc Short, Donald McGahn, Ann Donaldson, Kellyanne Conway
  • Trump holt sich K.T. McFarland in sein Team für nationale Sicherheit; eine Vertraute der grauen Eminenz Henry Kissinger und ein Mitglied des einflussreichen Council on Foreign Relations (CFR).
  • Forbes Magazine berichtet, dass Trumps Ideen zur Verteidigung auf den Vorstellungen des National Defense Panels und der Heritage Foundation beruhen.
  • Mehrere Mitglieder der Administration sind Mitglieder des einflussreichen Council on Foreign Relations (CFR), der Trilateralen Kommission und Bilderberg.
  • H. R. McMaster wurde als National Security Advisor ersetzt durch den berüchtigen Neocon und Hardliner John Bolton. Bolton studierte zeitgleich mit den beiden Clintons an der Yale-Universität, ohne dass sein Name auftaucht in den geleakten Mitgliederlisten von universitären Geheimgesellschaften wie Skull&Bones. Seine spätere Arbeit für die Administrationen von George H.W.Bush (Bones-Mitglied) und George W. Bush (ebenfalls Bones) deutet allerdings stark darauf hin, dass die elitären Zirkel ihm sehr stark vertrauen. Er wurde Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR) und diversen Think Tanks wie dem Project for a New American Century, der wenige Jahre vor 9/11 ein “neues Pearl Harbor” als möglichen Beschleuniger für den Umbau des US-Militärs bezeichnete. Seine Karriere war die eines neokonservativen “Chicken Hawk”, also jemand der selbst früher den Vietnamkrieg schwänzte und später dann amerikanische Soldaten für geopolitische Ziele benutzen wollte.
  • Er behielt Janet Yellen bei der FED und will sie in absehbarer Zeit ersetzen mit einem alteingesessenen Mann von Goldman Sachs. Von der Carlyle Group hat Trump jemanden zusätzlich abberufen zur FED.

Russiagate

Von Beginn seiner Präsidentschaft an gab es ernste Vorwürfe, die u.a. auch im Steele-Dossier angesprochen worden waren. Die Ermittlungen von Sonderermittler Mueller dauern an. Bisher fand sich kein eindeutiger Beweis für Landesverrat bzw. Hochverrat. Dennoch könnten Details ausreichen, um ihn aus dem Amt zu drängen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Trump vor Beginn seiner Russlandgeschäfte und Russlandkontakte das Gespräch suchte mit Leuten aus dem Umfeld der US-Geheimdienste. Sein Früherer Anwalt Roy Cohn beispielsweise verhandelte extrem bedeutende Gerichtsfälle über Top-Spione der Sowjets. Vor 2014 wurden geschäftliche Kontakte nach Russland ermuntert und geduldet. Möglicherweise sicherte sich Trump entsprechend ab und war sich bewusst, dass das Anlocken von Russen von den US-Diensten zur Spionage benutzt wird. In einem extremeren hypothetischen Szenario arbeitet Trump seit den 1990er Jahren oder bereits früher für einen US-Geheimdienst und baute im Zuge seiner Mission Kontakte zum Ostblock auf. Ein solches Szenario wird weder vom Mainstream, noch von den "alternativen" Medien zur Kenntnis genommen, besprochen und untersucht. Die Washington Post veröffentlichte einen Kommentar, laut dem Putin mit seiner Desinformations-Kampagne den USA sogar noch einen Gefallen getan hätte, denn nun ist bekannt wie die Kapazitäten der Russen aussehen und der US-Apparat sichert sich künftig noch viel stärker ab. Ein weiterer hochinteressanter Kommentar in der Washington Post vermutet: Donald Trump ist wahrscheinlich gar kein Russland-Freund und gar nicht naiv, sondern er erzählt der russischen Führung einfach genau das, was sie hören möchte. Er legt Russland herein, genauso wie er zuvor die Medien hereingelegt hat mit seinen Versprechungen über „drain the swamp“ usw.

Hillary und Obama lachten noch vor 2014 öffentlich über die Vorstellung, dass Russland eine Bedrohung sein könnte. Dann spielten sie plötzlich die Rolle der Hardliner gegen Moskau. Trump hingegen übernahm die Rolle des Russland-Freundes, holte aber für die Republikaner das Weiße Haus, die Parlamente und den Supreme Court. Seit dem zweiten Weltkrieg waren die Republikaner nicht mehr so mächtig.

Bilanz der Präsidentschaft

Die Bilanz der Trump-Administration ist aus Sicht seiner Versprechungen eine Katastrophe, allerdings haben einflussreiche Republikaner den Talking Point etabliert, dass man schon sehr viel erreicht habe und man stolz darauf sein könne. Diesen Talking Point versuchte auch Infowars bereits. Man nennt diese Taktik “Moving the Goalposts”.

  • Hat sich Donald Trump wirklich mit der Zentralbank angelegt, wie im Wahlkampf versprochen? Nein, definitiv nicht. Er behielt Janet Yellen bei der FED und will sie in absehbarer Zeit ersetzen mit einem alteingesessenen Mann von Goldman Sachs. Von der Carlyle Group hat Trump jemanden zusätzlich abberufen zur FED. Es ist keine Veränderung zu erwarten. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump wie versprochen den Haushalt verschlankt? Nein, er hat einen monströsen Haushalt von 1300 Milliarden Dollar unterzeichnet. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump eine Mauer bauen lassen? Nein. Es gab nur Prototypen für die Kameras. Der neue Haushalt genehmigt nur winzige Sümmchen für etwas Mauer und Zäune. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump Amerika aus Kriegen herausgehalten? Nein, er legt sich mit China, Russland und diversen anderen Staaten an. Versprechen gebrochen.
  • Hat Donald Trump wie oft angekündigt, für mehr Aufklärung zu 9/11 gesorgt? Nein, im Gegenteil. Er hat die größten Waffendeals mit den Saudis zugelassen und das 9/11-Thema ignoriert. Darüberhinaus besetzte Trump den Heimatschutz und andere relevante Ministerien mit Neocons aus der Bush-Ära und weiteren heiklen Figuren. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump die verfassungswidrige Legislatur wie den Patriot Act und viele weitere Gesetzeswerke angegriffen? Nein. Er promotet Folter und Guantanamo Bay. Die Rechtsunsicherheit geht weiter. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump sich mit WallStreet angelegt und den “Sumpf ausgetrocknet”? Nein, er hat Regulierungen zu den Gunsten der Großbanken ermöglicht und Top-Banker in seine Administration geholt. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump die Wirtschaft neu belebt mit “America First”-Regelungen? Jein. Die Aussicht auf Wachstum ist für die nächsten Jahre sehr mager.
  • Hat Trump sich mit den Geheimgesellschaften und Eliteclubs angelegt? Nein. Leute von Bilderberg, Skull & Bones und den Think Tanks sind überall in seiner Administration. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump Amerikas Einmischung in der Welt und den Militarismus gebremst? Nein. Es wird mehr Geld für Rüstung ausgegeben und die globalen Konflikte werden verschärft. Versprechen gebrochen.
  • Hat Trump, wie angekündigt, sich mit der Pharmaindustrie angelegt, um Schäden durch Impfen zu verhindern? Nein, er ernannte zwei Pharma-Insider für zentrale Posten bei den Aufsichtsbehörden.
  • Ist die Überwachung weniger geworden? Nein. War auch nicht deutlich versprochen worden.
  • Hat Trump Obamacare abgeschafft? Nein. Sein Alternativmodell könnte sich durchsetzen, ist aber keine Revolution. Unklare Aussichten