Sozialismus

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Der Sozialismus ist eine der am weitesten verbreiteten politischen und gesellschaftlichen Ideologien (siehe klassische Ideologie). In extremerer Ausführung hat er den Charakter einer Sekte.

Marx und Engels

Marx und Engels, die mit dem Kommunistischen Manifest das Fun-dament für die sozialistische Bewegung schufen und zu Ikonen wur-den, zeigten typische Warnzeichen hochgefährlicher Menschen. Inzwischen liegen uns bisher unveröffentlichte Briefwechsel der beiden vor, die dieses Jahr unter dem Titel „Marx und Engels intim“ erschienen sind. Der schriftliche Nachlass der beiden befand sich lange Zeit im Besitz vom Ostblock und die Sowjets töteten sogar ihren eigenen Historiker Rjasanow von Moskauer Marx-Engels-Instituts, um die peinliche Wahrheit unter Verschluss zu halten.

Die beiden hassten fast alles und jeden, hielten die Arbeiterklasse für dumm, waren rassistisch, hatten Ideen von ethnischen Säuberungen und terrorisierten ihre eigenen Familienmitglieder, um Geld aus jenen herauszupressen. In den Briefen der beiden chronisch in Geldnöten befindlichen Schmarotzer ging es auffällig häufig darum, wann end-lich wieder ein Verwandter wie die eigene Mutter stirbt, um zu erben, und mit welchen Intrigen und Manövern man aus den lebenden Verwandten noch mehr herausholen konnte. Der Vater von Karl Marx warf seinem Sohn in einem Brief vor, ständig das übersandte Geld zu verprassen und mehr auszugeben, als reiche Leute. Karl hatte seinen Vater ausgesaugt, der sein Geschäft schließen musste und noch im selben Jahr verstarb. Engels stammt aus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie, war aber ebenfalls ständig klamm und hielt es keine 14 Tage in der Fabrik der Familie aus. Gegen seinen Vater heckte er Intrigen aus, um ihn in Ärger zu verwickeln und um dann abkassieren zu können, wobei die Details dieser Intrigen so heikel (und wahrscheinlich kriminell) waren, dass er sie Marx nur persönlich und nicht in Schriftform erzählen wollte. Marx schrieb über seinen kranken Onkel:

„Stirbt der Hund endlich, bin ich aus der Patsche heraus.“

Er erpresste sogar seine eigene Mutter mit der Drohung, Wechselgeschäfte in ihrem Namen abzuschließen, bei Nichtzahlung nach Preußen zu verschwinden und sich notfalls einsperren zu lassen. Seine Mutter hatte ihn bitter enttäuscht damit, ihm nur noch zärtliche Worte, aber kein Bargeld mehr zu geben. Vom Onkel holte er sich einen Kredit, ohne die Absicht, ihn zurückzuzahlen. Marx und Engels hassten die Dänen, die Schweizer, die Inder, die Franzosen, Muslime und die Russen. Weil sie vom populären Sozialistenführer Ferdinand Lasalle nichts abgreifen konnten, nannten sie ihn einen jüdischen Nigger und man verglich Juden mit Flöhen, obwohl Marx‘ zwei Großväter Rabbiner gewesen waren. Deutschland sollte ihren Vorstellungen zufolge den Franzosen wieder Elsass und Lothringen abspenstig machen und den Slawen im Osten das Fürchten lehren. Die Bauernschaft sei die dümmste Menschenklasse und die Arbeiter kaum gut genug, um als Kanonenfutter zu taugen. Die Russen waren für sie Barbaren, die zu dumm für Wissenschaft wären und zerstört gehören.

Marx‘ berühmte „Dialektik“, über die heute immer noch viel ge-schwafelt wird und sein oftmals schwer verständlicher Schreibstil waren nichts weiter als billige Tricks, um im Nachhinein immer behaupten zu können, Recht gehabt zu haben. Engels hielt es für einen „Fortschritt, wenn der nächste Weltkrieg ganze Völker vom Erdboden verschwinden lässt.“ In einem der Briefe bejammert Marx sich selbst weil er in einer Kneipe nach einer Beleidigung einem Engländer mit dem Regen-schirm ein Auge verletzt hatte und er deswegen Ärger bekommen könnte. Kritiker seiner Schriften wollte er schlagen, während er über alles und jeden hemmungslos lästerte.

Ein Dichter, der regelmäßig Marx Geld spendete, stellte irgendwann seine Zahlungen ein und wurde dafür als Scheißkerl bezeichnet; außerdem weigerte er sich in einem Gerichtsprozess zugunsten von Marx auszusagen (Meineid?) und erhielt daraufhin die Drohung, dass belastende Briefe gegen ihn verwendet werden würden.

Marx‘ Frau wünschte sich, sie und ihre Kinder wären tot.

Grundüberzeugungen

Es entwickelten sich in der Folgezeit unzählige verquaste, miteinander konkurrierende Sozialismus-Modelle, deren Vertreter sich oft heftig gegenseitig bekämpften: Marxismus-Leninismus, Maoismus, Stalinismus und Trotzkismus sind nur ein paar der Gruppen, die unzählige nutzlose Schriften hervorbrachten. Wenn man einmal Einschlafprobleme hat, dann helfen einem die Ausführungen von Karl Marx über seine Ablehnung von Moraltheorien beim Wegnicken. Trotz der scheinbaren Ideenvielfalt und dem langatmigen philosophischen Geschwätz halten Sozialisten generell ihr Verständnis von der Ursache des Bösen so simpel wie möglich: Die klassische Kleinfamilie, der Privatbesitz (vor allem an Produktionsmitteln), die Privatsphäre, sowie die unternehmerische Freiheit seien der Nährboden des Bösen. Auf diesem Nährboden und aus diesem Urkeim entstünden all die bösartigen gesellschaftlichen Klassen wie Adel, Bürgertum oder Klerus, die dann die edlen Arbeiter und Bauern ausbeuten. Ergo, so die Heilslehre, müsste man diesen Urkeim zerstören, die bösen Gesellschaftsklassen auflösen oder ausradieren und eine „Diktatur des Proletariats“ schaffen, um letztendlich das Paradies auf Erden zu ermöglichen. Der zentrale logische Widerspruch ist natürlich, dass die angestrebte „klassenlose“ Gesellschaft sich unweigerlich wieder in unterschiedliche Klassen aufteilen wird, wie etwa die Klasse der privilegierten Bürokraten, Offiziere, Parteimitglieder, Geheimdienstler und so weiter. Der oberste Rat/Sowjet mit einem übermächtigen Politbüro wird in der Praxis als notwendig erachtet, um das System der Planwirtschaft zu verwalten und um etwaige bürgerliche „Konterrevolutionen“ oder das Erstarken von abweichenden „Irrlehren“ wie dem Trotzkismus oder diversen Anarchieformen des Sozialismus zu verhindern. In jedem real existierenden Sozialismus entstehen zwangsläufig gewaltige Unterschiede zwischen einzelnen Hierarchieebenen im Hinblick auf Wohlstand und andere Privilegien. Dieser Widerspruch zu der Ideologie des klassenlosen Arbeiter- und Bauernparadieses wird mit einem billigen Versprechen vom Tisch gewischt: Erst müsse man den totalen übermächtigen Staat haben und die Welt erobern, dann eines fernen Tages, wenn es keine Feinde mehr gibt, würde der Staat einfach verwittern, weil der neue Mensch entstanden sei und man den Staat nicht mehr bräuchte. Die zehn heiligen Säulen des Marxismus sind:

  • „Abschaffung des Privateigentums“: Dies ist nichts anderes als staatlich legitimierter Diebstahl und Umverteilung
  • Eine heftige „progressive Einkommenssteuer“: Noch mehr Diebstahl
  • Abschaffung des Rechts, jemandes Besitz zu erben: Wieder Diebstahl
  • Konfiszierung des Besitzes von Einwanderern und „Rebel-len“: Diebstahl
  • Zentralbank und staatliches Monopol auf Geldschöpfung und Kredit: Bietet über Inflation Möglichkeiten zur ver-steckten zusätzlichen Besteuerung. Also wieder mehr Dieb-stahl
  • Regierungskontrolle über Kommunikation und Verkehr: Dies erleichtert der Regierung die Aufrechterhaltung von konstantem Diebstahl
  • Regierungsbesitz von Fabriken, Grund und Boden, sowie des Landwirtschaftssektors: Gehört zu Enteignung und Verstaatlichung, also Diebstahl
  • Regierungskontrolle über Arbeit und Industrie; Schaffung von Arbeiterarmeen: Ausbeutung, also Diebstahl
  • Vereinheitlichung von Stadt und Land im Hinblick auf Landwirtschaft und Industrie: Umverteilung und Ausbeu-tung, also Diebstahl.
  • Regierungskontrolle über die Erziehung: Gehirnwäsche, damit die nächsten Generationen sich noch fügsamer bestehlen lassen

Organisierter Terror

Lenin war ein revolutionärer Terrorist, dem gar nicht genug Blut fließen konnte und er schuf mit großzügiger westlicher Hilfe einen der furchtbarsten Staaten der Geschichte. Die Methoden der zuvor gefürchteten Zaren-Geheimpolizei wurden eins zu eins von den Revolutionären übernommen und während dem Krieg der „roten“ Kommunisten gegen die „weißen“ zarentreuen Truppen ließ man sogar mittelalterliche Foltermethoden wieder aufleben. Stalin war wiederum sogar Lenin zu geisteskrank, dennoch setzte sich der ka-putteste aller linken Verbrecher durch und beseitigte sowohl fast alle seine Mitstreiter als auch Millionen seiner Bürger. Unzählige Russen verhungerten oder verrotteten am lebendigen Leibe in den Gulags. Es ist überliefert, dass seine Kindheit in Georgien und seine Jugend-zeit bereits von schweren Krankheiten, Verletzungen und einem gewalttätigen alkoholsüchtigen Vater gekennzeichnet waren. Krimi-nelle, brutale Gangs terrorisierten die Gegend. 1956 ließ das sowjeti-sche Politbüro einen Bericht über die Vergangenheit des inzwischen verstorbenen Diktators anfertigen und fand unter anderem heraus, dass er im Exil als 35-jähriger ein 13 Jahre altes Mädchen geschwän-gert hatte. Wie viele Menschen er später als Staatschef umbringen ließ, lässt sich nicht mehr genau berechnen. Im heutigen Russland wird er wieder stark verehrt, da er zumindest das Land vor den Nazis im großen vaterländischen Krieg gerettet hätte, obwohl in Wirklichkeit amerikanische Unterstützungslieferun-gen den Sieg für die Sowjets ermöglicht hatten. Wegen seiner gren-zenlosen Paranoia und seinem unersättlichen Hass hatte Stalin vor dem deutschen Angriff zu viele seiner eigenen Offiziere in Schein-prozessen verurteilen lassen, sodass dann zu wenige kompetente Männer übrig blieben. Che Guevara, der einem heute noch auf T-Shirts und anderem Mer-chandise entgegenglotzt, stürzte zwar den alten kubanischen Diktator Batista, half aber dem neuen Diktator Fidel Castro ins Amt. Die kubanische Revolution brachte vor allem Erschießungskommandos sowie Arbeits- und Konzentrationslager. Während der Raketenkrise befürwortete der größenwahnsinnige Guevara den Atomkrieg, um „eine bessere Welt zu schaffen“.

Der nächste Säulenheilige der Linken, der Genosse Mao Zedong, verblüfft selbst abgebrühte Historiker wie Frank Dikötter. Mao war ein bösartiger, psychopathischer Offizier aus einer kommunistischen Guerilla-Truppe, die einen langen Krieg gegen die Nationalisten kämpfte. Er verstand außer seinem Kämpferhandwerk eigentlich nichts von der Welt. Letztendlich brachten auch ihm zynische Mili-tärhilfen aus dem Westen den Sieg. Als Diktator hatte er eine verhee-rend dumme Idee nach der anderen, die er mit äußerster Gewalt seinem Volk aufdrängte. Einmal ließ er alle Äcker im Land per Hand einen Meter tief umgraben, wovon er sich traumhafte Ernten ver-sprach. Natürlich brachte dies nur erhebliche brutale Mehrarbeit für die versklavten und ohnehin schon erschöpften Bauern. Mao ließ in seiner eingebildeten Genialität auch zeitweise Getreide viel zu dicht anpflanzen, weil sein sowjetischer Berater erklärt hatte, das enge Zusammenstehen der Halme sei konform zu der kollektivistischen Gruppenideologie. Zu allem Überfluss wurden noch die Häuser der Bauern abgerissen und zu mineralischem Dünger zermahlen. Alles Holz, das sich auftreiben ließ, wurde für die Industrie und die ruinöse Stahlproduktion verfeuert, sodass es keinen Brennstoff mehr zum Kochen gab. Das Ergebnis: Die Menschen hatten kein Dach mehr über dem Kopf, nichts mehr zum Essen und kein Feuer mehr zum Wärmen. Wer sich beschwerte, wurde vor den Augen der anderen als Warnung geschlagen oder gleich auf der Stelle ermordet. Willkom-men im Arbeiter- und Bauernparadies! Von den lokalen Beamten wurden immer neue Erfolgsmeldungen verlangt, also berichtete man aus Furcht vor Repressalien eine Ver-doppelung der Nahrungsmittelproduktion, mit der Folge, dass die Führung die Essenszuteilung für das Volk halbierte. China ist heute nicht das blühende Schmuckstück Asiens, wie es gerne dargestellt wird, sondern ein kahles und verseuchtes Ödland, da man in Maos Zeit die Wälder verfeuerte, um mit wirtschaftlichem Verlust in jedem Dorf schlechten Stahl für den Weltmarkt zu produzieren. Gigantische Bewässerungsprojekte wurden per Hand und Schwerst-arbeit über die Hügel und Berge gebaut, ohne dass sie funktionierten oder je fertiggestellt wurden. Wer sich nicht mehr aufraffen wollte zu der Arbeit Tag und Nacht, der wurde vor den Augen der anderen zu Tode gequält. Noch nie waren die Arbeiter, Bauern und vor allem die Frauen so unterdrückt wie im Sozialismus. Strengstens verboten war es, ehrliche Berichte darüber abzuliefern, wie die Befehle seiner Hei-ligkeit Mao Zedong alles verschlimmerten. Das Ergebnis waren 40 Millionen Tote in nur ein paar Jahren und das bezeichnete man als „großen Sprung vorwärts“. In den Gräben lagen die Leichen, auf den Feldern, in den Hütten. Nichtsdestotrotz gilt Mao in der globalen Kommunistensekte heute noch als wahre Lichtgestalt. Wer die Sekte kritisiert, gilt als böser Imperialist, Faschist und Konterrevolutionär. Die Toten seien lediglich ein Betriebsunfall gewesen, der trotz bester Absichten geschah, wird uns erzählt. Schuld wäre natürlich auch der Klassenfeind gewesen. In Wirklichkeit wurde während dem “großen Sprung nach vorne” eiskalt nach dem Nutzfaktor selektiert, wer Essen bekam und wer nicht. In diesem Sozialdarwinismus durfte nur derjenige überleben, der sich komplett unterwarf.

Man gab sich große Mühe, das sozialistische Lügengebäude zu "verwissenschaftlichen" und Komplexität vorzutäuschen. Ein Politbüro und ein Parteiapparat können aber nicht die wandelnden Bedürfnisse der Menschen kennen und alles planen. Karriere-Beamte können nur verwalten, nichts produzieren, keine Innovationen schaffen. Man hat im Sozialismus kein Recht, auszusteigen, dem System zu kündigen, denn auf Republikflucht steht harte Strafe. Sozialistische Systeme sind ironischerweise wie ein einzelner, gigantischer Konzern. Der einzige Arbeitgeber ist der Staat und er kontrolliert gleichzeitig Justiz und Polizei. Kaum irgendwo werden in der modernen Zeit die Rechte der Arbeitnehmer so mit Füßen getreten wie im Sozialismus. Die Gewerkschaften fungieren dort nur noch als Einpeitscher und nicht mehr als Lobby für den Bauern oder Arbeiter. Wirklich Streiken darf man erst recht nicht.

Planwirtschaft führt zu krassem Mangel an so ziemlich allem und nur Überwachung und Unterdrückung können das Fortbestehen eines solchen ineffizienten Systems bewirken. Nur fortwährende Gehirnwäsche, Umerziehung und Propaganda können die allgegenwärtigen Widersprüche und Unwahrheiten kaschieren. Man erzählte den arm-selig darbenden Menschen in Sowjetrussland einfach, die Amerikaner seien noch ärmer und wer etwas anderes behauptet, kommt ins Lager. Es gäbe angeblich nicht einmal Milch in San Francisco. In Wirk-lichkeit boomten die USA, während im Ostblock Kinder ohne Betäubung beim Zahnarzt leiden mussten.

Die netteren Sozialisten, die noch nicht in die inneren Kreise der Sekte vorgestoßen sind, hoffen natürlich darauf, dass Arbeiter und Soldaten möglichst fähige und moralische Individuen in die Räte berufen und aus diesen dann wiederum die besten Ratsmitglieder weiter nach oben gelangen in die höheren Räte. Aber den Menschen fehlt schlicht die Fähigkeit, anständige von betrügerischen Menschen zu unterscheiden und nachträgliche personelle Korrekturen, die eine wirkliche Verbesserung bringen würden, sind im real existierenden Sozialismus praktisch unmöglich. Die größte Bedrohung für die sowjetischen und chinesischen Bürger in den vergangenen Jahrzehnten waren nicht externe Feinde, sondern die eigene Regierung. Man ließ diejenigen, deren grundlegendsten Bedürfnisse man nicht erfüllen konnte oder die widerspenstig waren, einfach millionenfach verhun-gern. Altbundeskanzler Helmut Schmidt meinte im Ernst:

“Ich bin nicht gegen das System Maos. (…) Mao hat die Toten nicht gewollt.”

Weltweit ist im Westen der Kommunismus heute wieder hip und trendy, ob nun an den Universitäten, den Schulen, in den Medien oder in der Politik.

Fabian Society und die "Gegenkultur" der 68er

Der Adel und der Club der Milliardäre schützen ihren Reichtum nicht nur mit Offshore-Konten und Briefkastenfirmen, sondern sie kontrollieren den Staat aus dem Schatten heraus als ihr Vehikel zur Besteuerung des Volkes. Und je größer die Staats-Krake ist, umso mehr Geld lässt sich einsacken und umso mehr kann man jeden Aspekt im Leben der Bürger regulieren, sodass die Bürger überwiegend nicht konkurrenzfähig und wohlhabend werden können. Es überrascht nicht, dass die Eliten zu diesem Zweck über Tarnorganisationen den Kulturmarxismus für die Massen bewarben. Genau das, was für die Adeligen und Milliardäre selbstverständlich ist, wird im Kulturmarxismus als verachtens-wert propagiert und dem Normalbürger ausgeredet: Privatbesitz, starke familiäre Strukturen, Erbdynastien, Individualismus.

Selbst das kommunistische China hat eine steinreiche Elite samt Erbdynastien hervorgebracht, die mit harter Hand den Sozialismus für die Massen verwalten. Die zweite Generation der reichen Kids aus der Führungsschicht fährt Lambor-ghini und protzt auf sozialen Netzwerken damit, wer mehr Geld hat und noch dekadenter ist, während die Arbeiterschicht im „Sozialistenparadies“ für Cent-Beträge in Sklaven-Fabriken Handys zusammenkleben muss, um zu überle-ben.1 Auch das heutige Russland wird regiert von einem Club der Milliardäre, die die teuersten Anwesen und Yachten kaufen und selbst für eine einzelne Arm-banduhr sechsstellige Summen bezahlen2, während die Masse der Menschen von ein paar hundert Euro im Monat leben muss und in schäbigen Wohnun-gen haust. Die Großkonzerne sind längst mit dem Staat verschmolzen und inzwischen redet Präsident Putin den Sozialismus wieder schön3, während die Propaganda die Rückkehr der sozialistischen Planwirtschaft ankündigt4. Die Eliten des Ostens benötigten für ihre Machtübernahme den schnellen, revolu-tionären Sozialismus, blutige Kämpfe bei denen die Schaltstellen des alten Staates erobert wurden. Nach den Revolutionen kehrte die neue „Normalität“ ein und der Sozialismus erzog die Massen zu gefügigen Werkzeugen.

Im Westen hielten die Eliten bereits die Schaltstellen der Macht durch den Adelsstand, das Bankwesen und die Großkonzerne. Hier war es unnötig und sogar gefährlich, einen revolutionären Sozialismus zu benutzen, um die Massen zu kontrollieren. Stattdessen sollte die Transformation graduell passieren. Das Werkzeug der Wahl war die britische Organisation namens „Fabian Society“, ein Netz aus schmierigen Sozialisten die für den Geldadel arbeiteten und einen auf den Westen zugeschnittenen Sozialismus entwarfen als eine Art „dritten Weg“, eine akzeptabel erscheinende Alternative zum Raubtierkapita-lismus und dem starren Kader-Sozialismus des Ostens. Die Fabianer kamen dank des Geldes des Establishments zu Prominenz: Figuren wie John Stuart Mill, George Bernard Shaw, H. G. Wells, Annie Besant, Virginia Woolf und viele mehr wurden zu festen Größen der Gesellschaft. Die sozialdemokratische britische Labour-Partei ist bis heute das Werkzeug der Fabian Society, was Politiker wie Tony Blair oder Peter Mandelson auch gar nicht groß verbergen. Joseph A. Schumpeter, der in Harvard David Rockefeller unterrichtete, erklärte5:

“DIE WAHREN TEMPOMACHER DES SOZIALISMUS WAREN NICHT DIE IN-TELLEKTUELLEN ODER MISSIONIERENDEN AGITATOREN GEWESEN, SON-DERN DIE VANDERBILTS, CARNEGIES UND ROCKEFELLERS.“

Die Stiftungen der Raubbarone finanzieren unzählige linke Organisationen, die graduell die Gesellschaft im Sinne des Sozialismus transformieren. Die Fabianer liebten das Geld und umgaben sich prinzipiell mit dem Geldadel, während sie dem gewöhnlichen Pöbel einredeten, dass die sozialistische Gesellschaft Fort-schritt sei. Der prominente leitende Fabianer Sidney Webb heiratete die Toch-ter Beactrice des reichen Finanziers Richard Potter, die Verbindungen hatte zu dem Premierminister Arthur Balfour und zu den Bankendynastien. Das Eisen-bahnimperium Great Western Railways pumpte kapitalistisch erwirtschaftetes Geld in Sidney Webbs “London School of Economics”. George Bernard Shaw heiratete auch nicht in die Arbeiterklasse ein, sondern ehelichte die Tochter des reichen Investors Horace Payne-Townshend, der wiederum die Fabian Society mit zusätzlichen Geldern versorgte. Später arbeitete Shaw für den Multimillionär William Waldorf Astor. Lord Rothschild arbeitete mit Sidney Webb daran, die London School of Economics der Fabianer in die University of London zu integrieren. Die Einrichtung gilt heute als führend in den Sozialwis-senschaften.

Von Fabian zu Frankfurt

Karl Korsch, eine der Ikonen des Kulturmarxismus, war ursprünglich ein Mit-glied der Fabian Society. Er entstammt einer Hamburger Mittelschichtfamilie und hatte einen Bankmanager zum Vater. Dank des bürgerlichen Hintergrun-des musste Karl nicht in irgendeiner Fabrik als Arbeiter tätig werden, sondern durfte lange und ausführlich studieren in Jena, München, Berlin und Genf und trat den deutschen Sozialdemokraten von der SPD bei. In London arbeitete er mit dem Juraprofessor Sir Ernest Shuster und wurde Mitglied der Fabian Society.

Er pries in Texten wie “The Fabian Society” (1912) die elitäre Organisation und brachte die Inhalte nach Deutschland. Das Geld für die deutschen sozialisti-schen Gesellschaftsklempner kam auch von steinreichen Männern aus dem Geldadel. Das berüchtigte „Institut für Sozialforschung“ (IfS) kam zustande dank Felix Weil, Erbe eines Multimillionärs und Getreidegroßhändlers. Weil arbeitete mit dem Star-Spion der Sowjet-Kommunisten Richard Sorge an der „Ersten marxistischen Arbeitswoche“ in Thüringen, wo die prominenten Mar-xisten der 1920er-Jahre wie Karl Korsch, Georg Lukács oder Friedrich Pollock teilnahmen. Aus diesem Treffen heraus entstand das Fundament des Institutes für Sozialforschung und später die sogenannte Frankfurter Schule. Die simple Strategie, der Masse den Sozialismus anzudrehen, wurde von den Akademi-kern aus dem Umfeld des IfS in allerhand Fachchinesisch verkleidet. Man schuf die „Kritische Theorie“, eine Dialektik der Aufklärung, man fachsimpelte über dialektischen Materialismus, Phänomenologie und Erkenntnistheorie. Im End-effekt ging es allerdings nur darum, die bürgerliche Gesellschaft zu destabili-sieren. Während dem Regime der deutschen Nationalsozialisten floh das IfS in die Vereinigten Staaten und wurde von Horkheimer an der elitären Columbia University in New York neu aufgebaut. Man brachte die berüchtigte „Kritische Theorie“ hervor, eine Schmähschrift gegen die bürgerlich-kapitalistische Ge-sellschaft, die angeblich die Keimzelle des Bösen sei. Nur durch Umerziehung, den starken allgegenwärtigen Staat und Umverteilung sei dieser Gefahr beizu-kommen. Georg Lukács, einer der Entwickler der Frankfurter “Kritischen Theo-rie”, stammt auch nicht aus der Arbeiterklasse, sondern aus der Familie eines mächtigen Habsburger Bankiers aus Ungarn. Nach der Revolution von 1918 wurde er Vizekommissar für Kultur und Bildung im bolschewistischen Regime von Bela Kun, eine Rolle in der er sich am roten Terror beteiligte gegen die Feinde des Staates. Später, im Deckmantel des zivilisierten Kulturmarxisten, brachte er subversive Techniken, die in Ungarn entwickelt wurden, in den Westen, wie etwa eine absurde Form der Sexualer-ziehung, bei der jungen Kindern vorgeschwärmt wurde von ungezügelter „freier Liebe“, Rebellion gegen die Eltern, Ablehnung des traditionellen Famili-enbildes, sowie einer entgleisten feministischen Agenda, die weit über die Forderung gleicher Rechte hinausging. Max Horkheimer und Theodor Adorno bastelten weiter am Kulturterrorismus um die Fundamente westlicher Kultur zu zersetzen, wie das Christentum, Kapitalismus, die Familie, Hierarchien, Moral, sexuelle Zurückhaltung, Traditionen, Patriotismus, Loyalität und Nationalis-mus. Horkheimer war, wen überrascht es, Sohn eines reichen Geschäftsmanns, und wurde 1930 zum Direktor der Frankfurter Schule; eine Funktion in der er an der schleichenden Revolution arbeiten konnte zur Penetration und Transformati-on der westlichen Institutionen.

Einmal um die Welt und wieder zurück

Viele Mitglieder der Frankfurter Schule endeten im amerikanischen Exil, wo sie mit dem Geld der Rockefeller-Stiftung weitermachen konnten, wie bisher. Die sogenannte „Protestkultur“ der 1960er Jahre war schwer beeinflusst von den hedonistischen, drogenfreundlichen und kommunistischen Inhalten und vieles davon schwappte erneut zurück nach Europa. Der Einfluss der Fabian Society spiegelt sich wider bei der Gründung der Vereinten Nationen, die die Unterstützung hatten der Rockefellers und der Organisation Council on For-eign Relations (CFR). Auch die Idee der “Vereinigten Staaten Europas” war populär bei Sozialisten wie Engels und Liebknecht, sowie bei dem Geldadel Europas und der der Vereinigten Staaten. Eine wichtige Brücke über den Atlan-tik war die sogenannte „Bilderberg Gruppe“, entworfen vom polnischen Sozia-listen Joseph Retinger, der nach London gezogen war und sich der Fabian Society angeschlossen hatte. Die sogenannte politische „Mitte“ in Europa wur-de unter dem Einfluss der Kulturmarxisten und ihrer reichen Geldgeber immer weiter nach links verschoben. Immer mehr politischen Beobachtern fällt auf, dass sämtliche etablierte Parteien in weiten Teilen sozialdemokratisch sind und sehr ähnliche Positionen vertreten über die EU, Migration, die „Energiewende“, hohe Steuern, weitreichende staatliche Regulierungen, Waffenrecht und na-türlich über die Schulpflicht.

Zielscheibe Schweiz

Auch die Schweiz wurde bereits transformiert und soll nun auch als Teil des Schengen-Raums nach Wünschen der EU das europäische Waffenrecht über-nehmen.6 Soll heißen, keine halbautomatischen Gewehre mehr, komplizierte Bedürfnisnachweise als Jäger, Sportschütze oder Sammler, medizinische Un-tersuchungen und vieles mehr. Weigern sich die Schweizer, droht die Beendi-gung der Kooperation bei Zoll, Justiz und Polizei. Natürlich soll die Schweiz das volle Programm der Umerziehung und Trans-formation erhalten, das weit über Waffenrecht hinausgeht. Unter dem Vor-wand einer zeitgemäßen Sexualaufklärung gab es wiederholt massive Grenz-überschreitungen, die nichts anderes sind, als die Agenda des Frankfurter Kulturmarxisten Georg Lukács.7

Nichts überließen die Kulturmarxisten dem Zufall, weder bei der Migranten-schwemme, noch bei der Währungsunion und der Umverteilung in der Euro-zone. Die Kulturmarxisten wollen nur unser Bestes, nämlich unser Geld, unsere Kinder und unsere Seele. In der Schweiz sitzen so manche bedeutenden Vertreter des Geldadels, fahren in den Alpen in ihren millionenteuren Oldtimer-Sportwagen herum und be-sprechen mit Politikern aus dem Umfeld der Fabian Society wie Lord Peter Mandelson die nächsten Schritte.8

Quellen:

[1] Children of the Yuan Percent: Everyone Hates China’s Rich Kids http://www.bloomberg.com/news/features/2015-10-01/children-of-the-yuan-percent-everyone-hates-china-s-rich-kids

[2] How did Vladimir Putin afford his £450,000 watch collection worth six times his annual salary? http://www.dailymail.co.uk/news/article-2156794/How-did-Vladimir-Putin-afford-450-000-watch-collection-worth-times-annual-salary.html

[3] Russia’s Putin: I’ve Always Liked Communist and Socialist ‘Ideas’ http://europe.newsweek.com/russias-putin-says-he-always-liked-communist-socialist-ideas-419289?rm=eu

[4] Russia returns to planned economy, but not of Soviet type http://www.pravdareport.com/russia/economics/30-04-2015/130440-russia_planned_economy-0/

[5] Joseph A. Schumpeter: A Theory of Social and Economic Evolution https://books.google.de/books?id=tmtU0fbupMUC&pg=PA137&lpg=PA137&dq=schumpeter+pacemaker+of+socialism&source=bl&ots=j2nOvM_L0X&sig=QbMHac0Pmk4G5kNhvw7gNUh_JGk&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiR4JSK6prMAhXD6CwKHRyiA4kQ6AEIJTAB#v=onepage&q=schumpeter%20pacemaker%20of%20socialism&f=false

[6] EU will mit Gewehren in der Schweiz aufräumen http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/waffenrecht-eu-will-im-schweizer-waffenschrank-aufraeumen-ld.5543

[7] Nationalrat schiebt Frühsexualisierung keinen Riegel vor http://bl.edu-schweiz.ch/de/aktuelles/neuigkeiten/newsdetail/news/nationalrat-schiebt-fruehsexualisierung-keinen-riegel-vor.html

[8] Mandelson driven around Alps in classic Ferrari of Rothschild heir at the centre of £500m dinner with an oligarch http://www.dailymail.co.uk/news/article-1281408/Mandelson-s-Alpine-drive-classic-Ferrari-Rothschild-heir-centre-500m-dinner-oligarch.html